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Dennis Erdmann musste mit einem siebenfachen Nasenbeinbruch vom Platz © Imago

Für Dennis Erdmann endet die Partie in Wiesbaden schmerzhaft. Rostocks Abwehrspieler muss nach einem Zweikampf blutüberströmt vom Platz. Die Diagnose ist schockierend.

Hansa Rostock hat sich den Punktgewinn beim SV Wehen Wiesbaden teuer erkauft. Dennis Erdmann zog sich beim 1:1 einen siebenfachen Nasenbeinbruch und eine Augennerv-Quetschung zu.

Rostocks Abwehrspieler bekam bei einem Zweikampf mit Philipp Müller dessen Stollen ins Gesicht und musste blutüberströmt sofort vom Platz. In der kommenden Woche wird er sich einer Operation unterziehen müssen. 

Erdmann war nach seinem anschließenden Krankenhausbesuch jedoch wieder zum Scherzen aufgelegt. Bei Instagram teilte er ein Bild seiner lädierten Nase und des dazu führenden Zweikampfs. "Ich kann euch beruhigen, dem Schuh im unteren Bild ist nichts passiert", schrieb der 26-Jährige dazu.

Der Unglücksrabe ärgerte sich aber vor allem über die liegen gelassenen Punkte im Aufstiegskampf. "Scheiß auf meine Verletzung, wir brauchen Siege."

Rostock belegt mit 23 Punkten derzeit den sechsten Rang. Bei einem Spiel mehr auf dem Konto trennen den Traditionsklub zwei Punkte auf den zweiten Platz. Im nächsten Spiel gegen Holstein Kiel wird Erdmann mit einer Gelbsperre auf alle Fälle fehlen. 

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