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Kim Falkenberg (r.) ist mit dem SC Paderborn aus der 3. Liga abgestiegen
Kim Falkenberg (r.) ist mit dem SC Paderborn aus der 3. Liga abgestiegen © Imago

München - Nach angeblichem Manipulationsversuch Osnabrücker Spieler: der SC Paderborn steigt aus der 3. Liga ab. Regensburg schafft es in die Aufstiegs-Relegation.

Nach einem vom Verdacht eines Manipulationsversuchs überschattetem Saisonfinale steht Zweitliga-Absteiger SC Paderborn als dritter Absteiger aus der 3. Liga fest. 

Den Ostwestfalen wurde am Ende ein 0:0 beim VfL Osnabrück zum Verhängnis, da Werder Bremen II 1:0 (0:0) gegen den VfR Aalen gewann. Der FSV Frankfurt und der FSV Mainz 05 II standen bereits zuvor als Absteiger fest. Für Werder Bremen gelang Dominic Volkmer in der 85. der erlösende Treffer gegen Aalen, der den Klassenerhalt sicherte.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte zuvor Ermittlungen anlässlich des Verdachts der versuchten Einflussnahme auf das Osnabrück-Paderborn-Spiel aufgenommen.

Nach Angaben des DFB war vor dem Spieltag ein Hinweis eingegangen. Demnach hätten Osnabrücker Spieler versucht, von der im Abstiegskampf befindlichen Mannschaft Werder Bremen II Gegenleistungen zu bekommen, "wenn sie sich in ihrem Spiel gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Paderborner um einen Sieg bemühen".

Die drei Spieler, deren Namen noch nicht veröffentlicht wurden, wurden von Osnabrück nicht eingesetzt und vom Spielbetrieb ausgeschlossen.

Regensburg behauptet sich vor Magdeburg

Jahn Regensburg darf derweil weiter vom Durchmarsch in die 2. Bundesliga träumen. Dem Aufsteiger reichte am 38. und letzten Spieltag der 3. Liga ein 1:0 (0:0)-Zittersieg bei Preußen Münster, um sich den dritten Tabellenplatz zu sichern. Als dritter Absteiger steht hingegen der SC Paderborn fest.

Das Regensburger Team von Trainer Heiko Herrlich trifft in den Relegationsspielen am 26. und 30. Mai auf den Drittletzten der 2. Liga, der aber erst am Sonntagnachmittag ermittelt wird

Die Oberpfälzer, die zuletzt in der Saison 2012/13 im Unterhaus aktiv waren, setzten sich auf der Zielgeraden mit 63 Punkten gegen den 1. FC Magdeburg (61) durch, der gegen Aufsteiger Sportfreunde Lotte 2:0 (0:0) gewann und bis zur 83. Minute von der Relegation träumen durfte.

In Magdeburg wurde nach Treffern von Michel Niemeyer (64.) und Florian Kath (68.) schon der Einzug in die Relegation gefeiert, ehe die ernüchternde Nachricht aus Münster kam. Dort verwandelte Andreas Geipl in der 83. Minute einen Handelfmeter, der dem Jahn den dritten Rang sicherte. 

Duisburg sichert sich Meisterschaft

Bereits am vergangenen Samstag hatten die Traditionsvereine MSV Duisburg und Holstein Kiel ihre Rückkehr in die 2. Bundesliga perfekt gemacht.

Duisburg sicherte sich zudem durch ein 5:1 (2:1) gegen den FSV Zwickau auch die Meisterschaft vor den Störchen, die zum Abschluss den Halleschen SC 3:0 (2:0) besiegten. Der MSV hatten am Ende mit 68 Punkten aber einen Zähler mehr als die Schleswig-Holsteiner auf dem Konto.

In Duisburg ging Zwickau durch Patrick Wolf (16.) in Führung. Andreas Wiegel (19./44.), Enis Hajri (66.), Kingsley Onuegbu (67.) und Kevin Wolze (89.) machten anschließend aber nicht nur den Titel perfekt, sondern sorgten auch für eine ausgelassene Aufstiegsparty an der Wedau.

Steven Lewerenz (25.) und Marvin Ducksch (42.) heizten mit ihren Treffern in Kiel frühzeitig die Partystimmung an. Benjamin Pintol (52.) unterlief zudem für Halle ein Eigentor.

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