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Fredi Bobic ist seit 2010 Sportdirektor beim VfB Stuttgart
Sportvorstand Fredi Bobic steht mit dem VfB Stuttgart auf dem letzten Tabellenplatz

Die Kritik der Fans nach dem schlechten Saisonstart des VfB Stuttgart lässt Sportvorstand Fredi Bobic nicht kalt.

"Diese Attacken sind nicht schön, weil sie natürlich belasten", sagte Bobic dem "kicker".

Der 42-Jährige weiter: "Wenn man Tabellenachtzehnter ist, wird man keinen Frieden haben, wenn man Fünfter ist, schon eher. Wir brauchen Punkte und Erfolgserlebnisse, aber nur die Mannschaft kann Punkte holen."

Einige Anhänger des VfB forderten beim 0:2 gegen 1899 Hoffenheim schon den Rücktritt von Bobic.

Für den ehemaligen Stuttgarter Stürmer kommt Aufgeben aber nicht in Frage: "Nein, davonlaufen kann jeder. Ich bin nicht der Typ, der hinwirft", erklärte er.

Bobic will aber nicht unter allen Umständen weiter machen: "Wenn ich meine Überzeugungen verkaufen müsste, dann würde ich von selbst aufhören. Ich gehe konsequent meinen Weg."

Bobic werden auch Fehler im wirtschaftlichen Bereich vorgeworfen. Der Sportvorstand dazu: "Natürlich macht man auch Fehler, das habe ich den Mitgliedern gegenüber bereits erklärt. Ich nehme vieles auf mich, aber ich werde nicht für alles den Kopf hinhalten."

Auch der neue VfB-Trainer Armin Veh steht schon nach dem 4. Spieltag in der Kritik. Bobic stärkt dem Coach aber den Rücken: "Die Trainerfrage wird sich nicht stellen, nicht heute und auch nicht in der Zukunft, weil Armin Veh für die Zukunft steht. Und wir wussten, dass der Start holprig werden könnte. Aber wir sprechen zu diesem Zeitpunkt nicht von einer unglaublichen Krise."

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