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Karl-Heinz Rummenigge spielte von 1974 bis 1984 für den FC Bayern. © Getty Images

Bayern Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge wittert bei der Diskussion um zu viele Spanier im Kader des Rekordmeisters Rassismus.

Der 58-Jährige schrieb im Vorwort des Stadionmagazins zum Heimspiel gegen den VfB Stuttgart, es handele sich dabei um eine "schäbige Kampagne", die in völligem Widerspruch zu Werten wie Respekt, Toleranz und Vielfalt stünde.

"Es wird Stimmung gemacht gegen unsere spanischen Spieler", schrieb Rummenigge weiter.

Der frühere Nationalspieler fuhr fort, dass alle ein "weltoffenes, buntes und vielfältiges Deutschland" wollten.

"Doch in einige Redaktionen scheint diese Erkenntnis noch nicht vorgedrungen zu sein. Dort endet die Vielfalt an den Außenlinien der Fußballplätze. Stattdessen wird die nationale Fahne geschwungen", so Rummenigge.

Manch einer scheine Deutschland nach dem WM-Titel schon wieder als Nabel der Fußballwelt zu verstehen, der keine Einflüsse von außen mehr brauche.

"Solch einer dumpfen und provinziellen Denkweise muss ein Riegel vorgeschoben werden", fügte der Bayern-Chef an.

Der Klub distanziere sich energisch von Rassismus und fordere und fördere Respekt.

"Jeder Ausländerfeindlichkeit und damit verbundener Polemik, zeige ich ganz deutlich die Rote Karte!"

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