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Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel ist unzufrieden mit den Referees bei der WM

Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel hat die Unparteiischen für ihre teilweise strittigen Entscheidungen in Schutz genommen und die Fehleinschätzungen am vierten Spieltag der Fußball-Bundesliga auch mit der "Dynamik des Spiels" begründet. "Die Auslegung des Handspiels ist klar und eindeutig geregelt, dennoch kommt es in der Dynamik des Spiels manchmal unvermeidbar zu Fehleinschätzungen", sagte Fandel auf "dfb". de mit Blick auf eine Szene im Punktspiel zwischen Schalke 04 und Eintracht Frankfurt (2:2).

In dieser grätschte Frankfurts Slobodan Medojevic in Richtung Ball und bekam diesen dann aus kurzer Distanz an den Arm. "Dies ist jedoch nicht strafwürdig, weil es sich um einen natürlichen Bewegungsablauf handelt und somit keine Absicht zu unterstellen ist", sagte Fandel.

Zu Diskussionen führte unter anderem auch ein absichtliches Handspiel von Nationaltorhüter Manuel Neuer außerhalb des Strafraums, das nur mit der Gelben Karte geahndet worden war. "Da Manuel Neuer damit jedoch keine klare Torchance verhinderte, weil er sehr weit vor dem eigenen Tor, war die Gelbe Karte von Schiedsrichter Christian Dingert eine korrekte Entscheidung", betonte Fandel.

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