vergrößernverkleinern
Dirk Dufner war über den Tweet sehr verärgert

Sportdirektor Dirk Dufner von Bundesligist Hannover 96 hat kein Verständnis für die Entlassung seines Kollegen Fredi Bobic bei seinem früheren Klub VfB Stuttgart.

"Es kann nach meiner Einschätzung lange dauern, den Verein wieder in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Aber es ist nicht damit getan, den Sportdirektor hinauszuwerfen - zu einer Zeit, in der es überhaupt nichts bringt. Das wird der Mannschaft jetzt sicher keinen Kick geben", sagte der 46-Jährige vor dem Spiel der Niedersachsen bei den Schwaben am Samstag (15.30 Uhr) den "Stuttgarter Nachrichten".

Dufner war zwischen 1997 und 2000 selbst in der Geschäftsleitung des VfB, der sich am Mittwoch von Bobic getrennt hatte, tätig.

Bobics Nachfolger dürfte es dort schwer haben, meinte er. "Ich bin sicher, dass sie jemanden finden, der gut zu ihnen passt. Aber egal, wer es macht: Es ist momentan nicht einfach. Du kannst jetzt als Sportdirektor nicht so viel bewirken. Und wenn das wieder der Fall ist, liegen in Stuttgart keine Millionen rum, die man in die Mannschaft stecken könnte", sagte er.

Deshalb sieht Dufner "die größte Verantwortung" jetzt bei Trainer Armin Veh.

Der hat die Aufgaben von Bobic zusammen mit Sportdirektor Jochen Schneider interimsmäßig übernommen.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel