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Ein weiteres bekanntes Gesicht der Bundesliga: Fredi Bobic soll bei der Jubiläumsauflage für die nötige Torgefahr sorgen. Der ehemalige Stürmer geht ebenfalls für "Team Deutschland" auf Torejagd. In seiner Bundesliga-Karriere erzielt der nun 42-Jährige 108 Tore

Der geschasste Sportvorstand Fredi Bobic will dem VfB Stuttgart auch nach seinem turbulenten Abschied verbunden bleiben.

"Niemals geht man so ganz", schrieb Bobic in einem offenen Brief auf seiner Facebook-Seite in Anlehnung an den gleichnamigen Schlager.

"Wenn Thomas Schaaf für sich mit Recht beansprucht, dass Werder Bremen immer einen besonderen Platz in seinem Herzen haben wird, trifft das auf mich in Bezug auf den VfB ebenso zu, egal, wo mich mein Weg hinführt", schrieb er weiter.

Bobic war bereits in der Jugend und später als Profi beim VfB aktiv.

Zuletzt war er über vier Jahre als Funktionär im Klub, bis er wegen der anhaltenden sportlichen Misere in der vergangenen Woche entlassen wurde.

Er habe bei den Schwaben "wunderbare Zeiten erlebt und tolle Menschen kennengelernt", meinte Bobic. Trotz manch schwieriger Situation sei "die Vereins-Familie meist geschlossen zusammengestanden".

VfB-Präsident Bernd Wahler hatte zuletzt bekannt, dass bei der Trennung "ein wenig Chaos ausgebrochen" sei im Klub.

Dennoch bedankte sich Bobic jetzt für "Fairness im Umgang miteinander".

Er wünsche dem Verein viel Erfolg. Und den Fans, von denen viele seinen Rauswurf gefordert hatten, rief er zu: "Vertraut den Trainern und Spielern. Es sind gute Jungs, die alles reinwerfen."

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