Robin Dutt leitet auch einen Tag nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Köln das Training beim Tabellenletzten Werder Bremen.

Der 49-jährige Coach ist schon um 8.20 Uhr vor dem Weserstadion vorgefahren und stand um 10 Uhr mit dem Team auf den Platz.

Am Mittag tagt jedoch der Bremer Aufsichtsrat. Ein Thema wird die Installation des neuen Aufsichtsratschef Marco Bode sein. Zudem wird gewiss auch über die sportliche Talfahrt und Trainer Robin Dutt gesprochen werden.

In den Medien werden als mögliche Nachfolger unter anderem Ex-St.-Pauli-Coach Holger Stanislawski, Huub Stevens (trainierte unter anderem bereits Stuttgart, Schalke und HSV) und die U-23-Trainer Viktor Skripnik und Torsten Frings gehandelt.

Auch Sportchef Thomas Eichin wollte zunächst nicht über einen möglichen Rauswurf reden: "Es gilt nach wie vor, die Ruhe zu bewahren, eine Nacht darüber zu schlafen und die Lage mit dem Trainer zu analysieren", sagte Eichin bei "Sky".

Die Fans hatten nach dem Spiel mit Frust reagiert und vor dem Weserstadion die Busausfahrt blockiert. Einige Spieler angeführt von Kapitän Clemens Firtz sowie Trainer Robin Dutt und Sportdirektor Thomas Eichin verließen daraufhin den Mannschaftsbus und stellten sich den rund 200 aufgebrachten Fans. Es folgten teils heftige Wortgefechte.

Im Spiel gegen Köln hatte Bremen erneut spielersich enttäuscht und durch ein Tor des Kölners Anthony Ujah verloren. Werder muss nun im DFB-Pokal am Dienstag in Chemnitz antreten.

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