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Markus Gisdol ist seit April 2013 Trainer von 1899 Hoffenheim

Für Trainer Markus Gisdol vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim sind die extremen Stimmungsschwankungen beim nächsten Gegner Schalke 04 nichts Außergewöhnliches mehr.

"Auf der einen Seite brennt innerhalb kürzester Zeit der Baum, auf der anderen Seite wird eine Woche später der Autokorso gestartet. Es ist ein unglaubliches Hin und Her", sagte Gisdol und fügte an: "Ich glaube, vielleicht gehört es mittlerweile auch absolut zu Schalke, zum Charakter der Mannschaft und des Trainers."

Der 45-Jährige, der zwischen 2010 und 2012 Co-Trainer bei den Königsblauen war, scherzte sogar, dass "du aktuell nur am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag Ruhe auf Schalke hast und sonst nie. "

Was seine Mannschaft am Samstag (15.30 Uhr) gegen das unbeständige Team von Trainer Jens Keller erwartet, weiß Gisdol nicht: "Wir müssen uns auf etwas einstellen, auf das wir uns nicht einstellen können. Wir wissen nicht, was sie abliefern."

Drei Tage nach dem Derbysieg gegen Borussia Dortmund (2:1) hatte Schalke am Dienstagabend beim 1:1 in der Champions League gegen den krassen Außenseiter NK Maribor enttäuscht.

In der Bundesliga ist das Team mit acht Punkten aus sechs Spielen Zehnter.

Gisdol indes fühlt sich pudelwohl in Hoffenheim und lobte das Betriebsklima bei den Kraichgauern. "Wir können hier in Ruhe arbeiten und etwas entwickeln. Das fühlt sich gut an und ist eine sehr komfortable Situation", sagte er.

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