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Die DFL soll künftig Polizeieinsätze in Bremen mitbezahlen

Mit hoher Aufmerksamkeit beobachtet die nordrhein-westfälische Polizei derzeit Zusammenschlüsse von Hooligans mehrerer Vereine gegen agitierende Salafisten.

Vor dem Hintergrund einer Demonstration am 26. Oktober in Köln wies bei der Polizeigewerkschaft Landeschef Erich Rettinghaus im "Kölner Stadt-Anzeiger" darauf hin, dass gewaltbereite Fußball-Anhänger mit Kontakten in die rechtsextremistische Szene Vorbehalte in der Bevölkerung gegen die islamistischen Extremisten nutzen und sich "in die Rolle der Gutmenschen drängelten, um mehr Anhänger zu mobilisieren".

Die Hooligan-Veranstaltung in Köln ist von einem Mitglied der rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Pro-NRW-Partei angemeldet worden.

Die Demonstration der Gruppe "Hooligans gegen Salafisten" steht unter dem Motto "In den Farben getrennt, in der Sache vereint".

Die Fußball-Rowdys, die bereits Ende September in Dortmund gegen den islamischen Agitator Pierre Vogel protestiert hatten, dementierten bisher trotz gegenteiliger Kleidung und Körpertätowierungen rechtsradikale Absichten.

Rettinghaus hingegen attestiert den Hooligans "eine Radikalisierung - meistens geht das in die rechte Richtung".

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