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Der Verkauf von Roberto Firmino (l.) und Kevin Volland könnte Hoffenheim viel Geld bringen

Die Verantwortlichen von 1899 Hoffenheim planen mittelfristig mit Millionen-Einnahmen im zweistelligen Bereich durch den Verkauf der beiden Topspieler Roberto Firmino und Kevin Volland.

Sportdirektor Alexander Rosen sagte, er sei sich "relativ sicher", dass "beide Spieler ihre Karriere nicht bei der TSG beenden werden".

Für Rosen steht allerdings außer Frage, dass der 23 Jahre alte Brasilianer Firmino und der ein Jahr jüngere deutsche Nationalspieler Volland die Kassen des Klubs kräftig klingeln lassen werden.

"Klar ist aber auch, dass wir hier von Marktwerten reden, die deutlich im achtstelligen Bereich liegen", sagte der Sportchef über die beiden Offensivkräfte, die erst vor wenigen Monaten ihre Verträge verlängert hatten: "Das heißt, irgendwann wird ein Transfer zwangsläufig ein Thema sein, aber nicht kurzfristig."

Mit Blick auf Firmino geht Rosen davon aus, dass der Spielmacher in absehbarer Zeit sein Debüt in der Nationalmannschaft des Rekordweltmeisters feiern wird. "Ich weiß, dass sie ihn auf dem Zettel haben", äußerte Rosen: "Selbst ein Land wie Brasilien mit so vielen Hochbegabten wird nicht umhin können, Roberto Firmino früher oder später zu berufen. Daran führt meiner Meinung nach kein Weg vorbei."

Rosen wehrt sich derweil dagegen, die Kraichgauer trotz Tabellenplatz zwei als Spitzenteam zu bezeichnen: "Darauf kann ich nur mit einem Schmunzeln antworten. Ein Spitzenteam definiere ich so, dass es über mehrere Jahre ein konstant hohes Niveau im ersten Drittel der Bundesliga abliefert."

Die TSG sei noch nicht ein einziges Mal am Ende einer Saison besser als Platz 7.

"Die TSG nach dem 7. Spieltag als Spitzenteam auszurufen, wäre grob fahrlässig, illusorisch und erübrigt sich eigentlich von selbst", betonte der Sportdirektor.

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