Nach seinem Rücktritt als Nationaltrainer Aserbaidschans kann sich Berti Vogts eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen.

"Sicher nicht jeden Tag auf dem Trainingsplatz. Wenn, dann als Sportdirektor, Teammanager oder Vorstands-Sportberater", sagte der 67-Jährige der "Bild".

Vogts, der noch bis zum Ende der Qualifikation für die EM 2016 unter Vertrag stand, zog mit dem Rücktritt die Konsequenzen aus der 0:6-Niederlage seiner Mannschaft in Kroatien am vergangenen Montag.

"Ich habe keinen Sinn mehr in der Aufgabe gesehen, habe diese Entscheidung voller Überzeugung getroffen", hatte Vogts im Gespräch mit SPORT1 erklärt: "Wenn eine Mannschaft nicht bereit ist zu laufen, zu kämpfen und alles aus sich rauszuholen, dann ist der Zeitpunkt gekommen, um zu gehen."

Er fügte hinzu: "Die Weiterentwicklung geht mir einfach nicht schnell genug."

Vogts, der als Bundestrainer 1996 mit der deutschen Nationalmannschaft Europameister geworden war, hatte 2008 seinen Dienst in Vorderasien angetreten.

Zuvor hatte der frühere Bundesliga-Coach von Bayer Leverkusen bereits Kuwait, Schottland und Nigeria trainiert.

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