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Robert Di Matteo hat Jens Keller im Oktober auf Schalke abgelöst

Konstanz bleibt auch unter Schalkes neuem Coach ein Fremdwort, beständig sind nur defensive Patzer und offensive Harmlosigkeit.

Zuletzt war Freiburg so etwas wie Schalkes Lieblingsgegner.

Zweimal spielten die Königsblauen in den vergangenen zwei Jahren im Mai im Breisgau, zweimal sicherten sie dort unter Jens Keller mit Siegen die Teilnahme an der Champions League.

Unter Nachfolger Roberto Di Matteo ist Schalke dagegen meilenweit von dem erklärten Saisonziel entfernt, das 0:2 in Freiburg kam einem sportlichen Offenbarungseid gleich.

Nach der vierten Auswärtspleite in Folge rangiert der Vorjahresdritte im Tabellenmittelmaß.

Das hatten sich die Verantwortlichen ganz anders vorgestellt, mit Weltmann Di Matteo sollte endlich das permanente Auf und Ab beendet werden.

Doch stattdessen hat Schalke unter dem neuen Coach drei von sechs Pflichtspielen verloren und selbst bei den Siegen gegen Hertha, Augsburg und Sporting Lissabon nicht überzeugt.

Konstanz bleibt auch unter Di Matteo ein Fremdwort, beständig sind nur die Patzer in der Defensive und die Harmlosigkeit in der Offensive.

Die Statistik ist eindeutig: Schalke hat die zweitwenigsten Torschüsse, die wenigsten Flanken und die wenigsten Ecken in der Liga gesammelt, dafür aber die meisten Torschüsse zugelassen.

Ganz zu schweigen von den offensichtlichen körperlichen Defiziten, die nun allesamt Keller angelastet werden.

Fakt ist allerdings, dass sich die Gesamtsituation unter seinem Nachfolger nach nunmehr einem Monat eher verschlechtert denn verbessert hat.

Der fest eingeplante Effekt durch den Trainerwechsel ist bereits verpufft.

Zumal der neue Mann zunehmend ratloser wirkt. Er habe auch keine Erklärung für die desolate Vorstellung, sagte Di Matteo, der offenbar selbst wenig Hoffnung auf eine Wende hat.

Er habe aber von Anfang an gewusst, dass seine Mannschaft den anderen Teams hinterherlaufen werde, erklärte er in Freiburg - und das werde auch die ganze Saison so bleiben.

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