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Marco Reus spielt seit 2012 bei Borussia Dortmund

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sich im "Der Volkswagen Doppelpass" auf SPORT1 (JETZT LIVE im TV auf SPORT1 und auf SPORT1.fm) erstmals zu einem möglichen Abschied von Marco Reus im Sommer geäußert - und dies durchaus skeptisch.

Ohne die Qualifikation für die Champions League sei es "deutlich schwerer", den Nationalspieler zu halten. Die aktuelle sportliche Situation sei für die Bemühungen des BVB, Reus zu halten eher "gegenläufig".

Watzke äußerte Verständnis, dass Reus auf "die Entwicklung seiner Karriere" achte.

Die Entscheidung sei aber noch "völlig offen".

Watzke unterstrich die "enge Bindung" von Reus "zu seiner Heimatstadt Dortmund und zum Verein".

Finanziell sieht er die Borussia im Vergleich zu anderen Topklubs im Hintertreffen: "Rein ökonomisch wären wir zweiter Sieger. Wir können uns auf keinem Bieterwettbewerb mit dem FC Bayern oder Real Madrid einlassen."

Einen Wechsel von Reus im Winter schloss Watzke "zu 105 Prozent" aus. Die "Casa Lewandowski" habe gezeigt, dass es dem BVB nicht ums Geld, sondern um sportlichen Erfolg gehe.

Der Vertrag von Reus in Dortmund läuft bis 2017. Allerdings besitzt der 25-Jährige eine Ausstiegsklausel, wonach er den Verein im Sommer für 25 Millionen Euro verlassen kann.

Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte die Ausstiegsklausel öffentlich gemacht und zuletzt zugleich immer wieder das Interesse an Reus bekundet.

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