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Dieter Hecking ist seit Januar 2013 Trainer des VfL Wolfsburg

Trainer Dieter Hecking will beim VfL Wolfsburg trotz des aktuellen Höhenflugs mit Platz zwei in der Bundesliga keine zu ambitionierten Ziele ausrufen.

"Wenn man die Entwicklung nimmt seit Januar 2013, ist es stetig bergauf gegangen. Das ist nicht immer so zu erwarten, dass man immer noch einen kleinen Schritt nach oben macht", sagte Hecking bei SPORT1.

Der 50-Jährige hatte den VfL in der Winterpause der Saison 2012/13 als Tabellen-15. übernommen und noch auf Platz elf geführt. In der vergangenen Saison gelang den Wölfen als Fünfter der Einzug in die Europa League.

Vor dem vierten Gruppenspiel auf internationaler Bühne gegen FK Krasnodar (ab 20.50 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER) rangieren die Wolfsburger in der Gruppe H hinter dem FC Everton auf Platz zwei.

In der Bundesliga ist der VfL nach fünf Siegen in Folge mit 20 Punkten derzeit erster Verfolger von Tabellenführer FC Bayern (24).

"Das sieht richtig gut aus, aber es sind immer nur Momentaufnahmen", sagte Hecking zur vermeintlichen Rolle als Bayern-Verfolger: "Wir wissen, dass es in drei Wochen auch wieder in die andere Richtung laufen kann, wenn andere Mannschaften in so einen Lauf reinkommen."

Erfreut äußerte sich der VfL-Coach über die Breite seines Kaders, in dem sich in den ersten 15 Pflichtspielen bereits zwölf verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten.

"Wir haben viele Facetten und Spielertypen in unserer Mannschaft, die Spiele entscheiden können", lobte Hecking bei SPORT1.

Die Torflaute bei den Stürmern Ivica Olic (3 Saisontreffer), Bas Dost (1) und Nicklas Bendtner (0) bereitet ihm daher keine Sorgen.

"Ich denke, das ist im Endeffekt eine große Stärke von uns, dass wir eben 20 Tore schießen und das auf viele Spieler verteilt haben", sagte Hecking, "das macht uns nicht so ausrechenbar für den Gegner."

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