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Ingo Schiller ist seit 1998 Geschäftsführer von Hertha BSC

Hertha BSC hat erstmals nach vielen Jahren wieder einen deutlichen Geschäftsgewinn zu verzeichnen.

Der Tabellen-14. machte in der vergangenen Saison (30. Juni 2013 bis 30. Juni 2014) einen Gewinn von 13,4 Millionen Euro.

Zustande kam die gute Bilanz durch den Einstieg des Finanzinvestors KKR, der sich im Januar 2014 eine Minderheitsbeteiligung von 9,7 Prozent beim Hauptstadt-Klub gesichert hatte.

Die Erträge in der vergangenen Saison lagen bei 104,3 Millionen Euro, wobei das KKR-Investment für diesen Zeitraum mit 30 Millionen Euro verbucht wurde.

21,0 Millionen Euro erhielten die Hauptstädter aus Übertragungsverträgen mit TV- und Radiosendern.

Bei den Ausgaben von insgesamt 90,9 Millionen Euro machte der Personalaufwand für den Verein samt Verwaltung einen Posten von 40 Millionen Euro aus, für die Profi-Fußballer wurden Personalkosten in Höhe von rund 30 Millionen Euro berechnet.

Auch beim Abbau der Verbindlichkeiten des Klubs um 12,41 Millionen Euro half der Investor kräftig mit. Betrug die Summe am 30. Juni 2013 noch 36,79 Millionen Euro, waren es ein Jahr später nur noch 24,38 Millionen Euro.

Wie Geschäftsführer Ingo Schiller erklärte, habe der Klub die Verbindlichkeiten in den letzten knapp fünf Monaten weiter gesenkt und wolle dies auch bis zum nächsten Stichtag am 30. Juni 2015 fortsetzen.

Das Eigenkapital, dass es Mitte 2013 noch nicht gab, beläuft sich auf 22,94 Millionen Euro.

"Das Eigenkapital zeigt die Robustheit eines Unternehmens und sichert eine stabile Planungssicherheit", sagte Schiller.

Am Abend wollte der Klub die Zahlen auf der Mitgliederversammlung (19.00 Uhr) den Fans präsentieren.

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