Christian Gentner vom VfB Stuttgart glaubt nicht, dass das schlechte Abschneiden der Schwaben in der Bundesliga auf fehlende Qualität im Kader zurückzuführen ist.

"Wir haben oft bewiesen, dass wir es besser können. Uns fehlt die Konstanz und Souveränität. Wir haben guten Mannschaften gezeigt, dass wir mithalten können und gegen vermeintlich schwächere Gegner wieder schlechte Spiele gemacht. Vom Spielermaterial gesehen können wir besser auftreten", sagte der Kapitän im Interview mit SPORT1.

Die schwache Defensivarbeit und individuelle Fehler sind für den 29-Jährigen die Hauptgründe für den enttäuschenden Tabellenplatz 18.

"Das ist etwas, was im Kopf stattfindet. Es ist auch nicht so, dass es immer die gleichen Spieler sind, das reiht sich durch. Das müssen wir als Mannschaft auffangen. Am Anfang der Saison haben wir es defensiv besser gemacht. In der Offensive haben wir uns sehr verstärkt, vielleicht haben wir daher defensiv etwas nachgelassen, sind unachtsamer geworden. Das Ziel muss sein, das auf in ein gesundes Verhältnis zu bringen. Wir dürfen es dem Gegner nicht mehr so leicht machen, Tore zu erzielen", sagte Gentner.

Dass der Posten des Sportdirektors seit der Entlassung von Fredi Bobic am 31. August vakant ist, darf laut Gentner keine Ausrede sein.

"Für uns spielt das eine untergeordnete Rolle. Der Kader steht seit dem 31. August und wir sind dafür verantwortlich, was auf dem Platz passiert. Das kann uns momentan nicht interessieren, wir stecken mitten in der Hinrunde. Wir haben jetzt die Pflicht, Punkte zu sammeln", sagte er und stimmt das Team gleichzeitig auf Abstiegskampf ein:

"In der aktuellen Situation kann es kein anderes Ziel sein, die eine oder andere Mannschaft zu überholen, um die Klasse zu halten. Sollten wir mal eine Serie starten, können wir immer noch an andere Dinge denken."

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