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Viktor Skripnik trat bei Werder Bremen die Nachfolge von Robin Dutt an

Von Rasmus Godau

Cheftrainer Viktor Skripnik von Werder Bremen sieht bei SPORT1 die Einstellung als X-Faktor für die jüngste Erfolgsserie der Norddeutschen.

"Wichtig war, dass sich jeder quälen wollte für den Erfolg. Die ersten Schritte waren wichtig für uns", sagte der 44-jährige Ukrainer: "Daher bin ich auch etwas ruhiger geworden, die ersten Tage waren anstrengend für uns. Bei diesem Posten musst das wohl so sein."

Der Ukrainer, bis zu seiner Beförderung Nachwuchscoach bei den Hanseaten, hatte am 25. Oktober die Nachfolge des glücklosen Robin Dutt angetreten. Unter Skripniks Regie gewannen die Norddeutschen seither alle drei Pflichtspiele.

Sich selbst beschreibt Skripnik bei SPORT1 als Mischung zweier Coaching-Stile: "Ob ich bin wie Thomas Schaaf oder Felix Magath? Etwas von beiden: hart, fachlich, aber auch menschlich. Aber ich wollte immer nur Viktor Skripnik sein."

Besonders fiebert der Ukrainer dem Nord-Kracher gegen den Hamburger SV am 12. Spieltag entgegen: ""Ja, natürlich. Wir sind Männer, wir wollen immer da sein, wo es heiß ist. Derby ist Derby, da muss man ab der ersten Minute wach sein."

Der noch bis 2017 laufende Vertrag des neuen Cheftrainers Skripnik soll noch während der Länderspielpause finanziell angepasst werden.

Angeglichen an die Laufzeit des Kontrakts zwischen Skripnik und Werder wird auch die Zusammenarbeit mit dessen Assistenten, Ex-Nationalspieler Torsten Frings. "Wir wollen auch ihn längerfristig an uns binden", sagte Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin der "Sport Bild".

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