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ABWEHR: Marco Russ (Eintracht Frankfurt)

Defensivspieler Marco Russ von Eintracht Frankfurt hat sich mit zwei Wochen Verspätung für seine verbale Attacke beim Frankfurter Ehrenspielführer Jürgen Grabowski entschuldigt.

"Die Äußerung über Jürgen Grabowski habe ich aus Enttäuschung direkt nach der Pokal-Niederlage gegen Mönchengladbach gesagt, und die bedaure ich sehr. Jürgen Grabowski ist unser Ehrenspielführer, und ich habe höchste Achtung vor seiner sportlichen Lebensleistung", sagte Russ: "Als Mitglied des Spielerrats erachte ich es aber auch als meine Aufgabe, dass ich mich bei Kritik vor die Mannschaft stelle. Meine Wortwahl war in diesem Zusammenhang natürlich völlig unangebracht."

Auch Vorstandsboss Heribert Bruchhagen betonte noch einmal seine Wertschätzung für den Weltmeister von 1974, der mit der Eintracht den DFB-Pokal und den UEFA-Cup gewonnen hat.

"Es bedarf doch keiner Erklärung, dass Jürgen Grabowski innerhalb der Eintracht-Familie eine gewichtige Person ist, dessen Wort bei der Eintracht gehört wird", äußerte Bruchhagen.

Russ hatte Grabowski nach dem 1:2 (1:2) in der 2. Runde des DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach heftig attackiert.

"Wenn so Vollexperten wie 'Grabi', der in den 20er-Jahren gespielt hat, den Mund aufreißen, dann interessiert uns das nicht", sagte der 29-Jährige mit Blick auf die "Bild"-Kolumne Grabowskis, in der er die Abwehrleistung der Frankfurter kritisiert hatte.

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