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Alexander Meier (r., mit Schaaf) hat bei Eintracht Frankfurt einen Vertrag bis 2017

Torjäger Alexander Meier vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat seine Teamkollegen und Fans vorsichtshalber schon einmal auf nervenaufreibende Zeiten eingestimmt.

"Jeder muss sich bewusst sein, dass es in den nächsten beiden Wochen ratz-fatz ganz eng werden kann, dass wir noch mehr unten drin stecken können. Und Abstiegskampf ist einfach anders als um den Europacup mitzuspielen, ein anderer Druck", sagte der 31-Jährige der "Bild"-Zeitung.

Im vergangenen Jahr hatten die Hessen noch in der Europa League teilgenommen. Auch der Saisonstart war unter dem neuen Trainer Thomas Schaaf geglückt - zwischenzeitlich schnupperte man sogar an den Champions-League-Rängen.

Nach zuletzt fünf Pflichtspielniederlagen in Serie belegt das Team aber nur noch den zwölften Platz, und die kommenden Gegner heißen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund.

Ein erster Schritt aus der Krise, meint Meier, könne nur gelingen, "wenn wir alle laufen und kämpfen. Dann kommt das Spielerische auch wieder, wenn du solche Tugenden an den Tag legst. Und wenn du mal ein 1:0 erkämpfst, kommt auch das Selbstvertrauen zurück."

Mut machte Meier daher ausgerechnet die 0:4-Pleite am vergangenen Wochenende gegen Tabellenführer Bayern München. "Da haben wir gekämpft", sagte Meier, der weiß, "dass wir mit zwei, drei guten Spielen auch wieder schnell im Mittelfeld sein können."

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