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Bastian Schweinsteiger (r., mit Pep Guardiola) bestritt im WM-Finale sein letztes Pflichtspiel

Bayern Münchens Trainer Pep Guardiola hat noch einmal vor zu hohen Erwartungen an Rückkehrer Bastian Schweinsteiger gewarnt.

"Schritt für Schritt. Wir müssen erst einmal sehen, wo er steht. Er war lange verletzt und braucht Trainingseinheiten", sagte Guardiola bei "FCB.de".

Der 30-Jährige hatte nach wochenlanger Pause wegen einer Patellasehnenverletzung in dieser Woche erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert.

"Dass er zurück ist, ist erst einmal eine gute Nachricht für ihn, aber auch für uns und Bayern München. Er war in den letzten zehn Jahren einer der wichtigsten Spieler hier. Jetzt müssen wir versuchen, ihn wieder zu seiner alten Form zurückzubringen", meinte der Bayern-Coach und fügte an: "Er hat große Erfahrung, ist eine große Persönlichkeit und kennt seinen Körper sehr gut."

Der Kapitän der Nationalmannschaft sei "grundsätzlich wichtig", sagte Thomas Müller der "Bild" (News). Man brauche Spieler wie Schweinsteiger. Man könne von seiner Erfahrung "profitieren. Seine Rückkehr wird sich sowohl für die Nationalmannschaft als auch für den FC Bayern positiv auswirken."

Trotz der aktuellen Dominanz des FC Bayern in allen Wettbewerben hat Guardiola noch einmal vor zu viel Euphorie gewarnt.

"Es ist erst November, es liegt noch sehr viel Zeit vor uns. Wenn wir uns die Resultate anschauen, sind wir auf dem richtigen Weg. Aber mit Blick auf unsere Spielweise müssen wir noch einiges tun", sagte der 43 Jahre alte Spanier.

Mit Blick auf das Länderspiel am Dienstag zwischen Spanien und Deutschland hofft Guardiola in erster Linie, "dass sich auf beiden Seiten keiner verletzt".

Ansonsten freue er sich "schon richtig drauf, es wird ein super Spiel. Beide Mannschaften haben sehr gute Trainer und überragende Spieler."

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