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Karl Hopfner trat als Bayern-Präsident das Erbe von Uli Hoeneß an

Nach monatelangen Streitigkeiten strebt Bayern Münchens Präsident Karl Hopfner wieder ein besseres Verhältnis zu Rivale und Vizemeister Borussia Dortmund an.

"Ich finde diese ganze Geschichte mittlerweile überflüssig. Wir müssen ja nicht miteinander in den Urlaub fahren, auch nicht vor einem Spiel zum Essen gehen und eine Scheinwelt vorspielen. Doch ein Handschlag zur Begrüßung wäre nicht schlecht", sagte der 62-Jährige der "Welt am Sonntag".

"Schade, denn ein normaler Umgang sollte doch möglich sein", ergänzte Hopfner, nachdem es zuletzt verstärkt zu verbalen Gefechten der Verantwortlichen beider Klubs gekommen war.

Vor allem Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke waren wiederholt aneinandergeraten. Zuletzt hatte vor allem das Thema Marco Reus die Gemüter erhitzt.

Das Verhalten von Watzke ärgere ihn aber "selbstverständlich", sagte Hopfner weiter. Vor allem der Ausdruck "Heuchelei" komme "von der falschen Seite. Wir sollten nicht vergessen, womit alles anfing".

Hopfner betonte zudem, dass die Bayern für Nationalspieler Reus noch kein Angebot abgegeben hätten. Grundsätzlich sei in der Branche aber die Ausstiegsklausel des offensiven Mittelfeldspielers bekannt.

Dass diese in den Vertrag von Reus geschrieben wurde, dafür seien nicht Rummenigge und der FC Bayern "verantwortlich", sagte der Bayern-Präsident. Reus kann den BVB am Saisonende angeblich für 25 Millionen Euro verlassen.

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