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Reinhard Rauball ist seit November 2014 zum dritten Mal BVB-Präsident

Zum zehnjährigen Jubiläum der Fan- und Förderabteilung des Bundesligisten Borussia Dortmund hat Vereinspräsident Reinhard Rauball ein gemeinsames Engagement im Verein gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt gefordert.

"Die jungen Menschen müssen immun werden gegen Versuchungen, die gesteuert werden von der rechten Seite", sagte Rauball auf einer Veranstaltung am Samstagabend: "Wir müssen da am Ball bleiben. Wir dürfen die Konfrontation und Argumentation dagegen nicht scheuen."

Der BVB-Präsident lobte die ehrenamtliche Arbeit der BVB-Fanabteilung. "Sie hat sich das Engagement in diesem Bereich vom ersten Tag an auf ihre Fahnen geschrieben und in vielen Aktionen umgesetzt", sagte Rauball.

"Ich bin stolz darauf, dass sie das nicht gemacht hat als Reaktion auf Aktionen, wie wir sie leider am letzten Donnerstag im Rat der Stadt Dortmund erleben mussten. Das war beschämend."

Der Ligapräsident und Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sagte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der zu den Gästen zählte, die volle Unterstützung von Borussia Dortmund zu.

Am Donnerstag hatte eine Anfrage der im Stadtrat vertretenden Partei "Die Rechte" nach der Zahl der in Dortmund lebenden Juden für bundesweite Empörung gesorgt.

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