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Clemens Tönnies (r.) und Horst Heldt auf einer JHV von Schalke 04

Der Aufsichtsratschef von Schalke 04, Clemens Tönnies, hat seinen Sportvorstand Horst Heldt in Schutz genommen.

"Horst Heldt kann am allerwenigsten dafür (sportliche Krise, Anm. d. Red.)", sagte er dem "kicker: "Er hat eine tolle Mannschaft zusammengestellt und einen hervorragenden Trainer verpflichtet. Davon bin ich felsenfest überzeugt."

Tönnies lasse es nicht zu, "dass man sich Horst Heldt als Sündenbock herauspickt." Kritisiert werde "nach dem Motto: HInterher ist man immer schlauer. Die Entscheidung muss aber zu dem Zeitpunkt bewertet werden, zu dem sie gtroffen wurde. Und Einkäufie wie Fährmann, Goretzka, Kolasinac, Choupo-Moting, Neustädter oder Höger sollten nicht vergessen werden."

Heldt wechselte 2010 vom VfB Stuttgart zum FC Schalke 04. Mit Roberto di Matteo ist seit Anfang Oktober der fünfte Trainer während seiner Amtszeit aktiv.

"Alles richtig gemacht", teilt Tönnies mit: "Wir sind mit unserem Konzept aus der Kurve geflogen, als Ralf Rangnick krank wurde. Dafür kann niemand etwas. Wie hHorst das aufgefangen hat, ist bis heute absolut top. Und fairer als er kann man mit seinen Trainern nicht umgehen."

Schalke 04 liegt nach elf Spieltagen auf Rang elf mit 14 Punkten.

Im DFB-Pokal sind die Knappen bereits in der ersten Runde an Drittligist Dynamo Dresden gescheitert. In der Champions League liegt S04 aussichtsreich im Kampf um das Achtelfinale.

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