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Dietmar Beiersdorfer unterstreicht die Bedeutung des Nordderbys

Klubchef Dietmar Beiersdorfer vom Hamburger SV verspricht dem Erzrivalen Werder Bremen vor dem 101. Bundesliga-Nordderby einen heißen Tanz.

"Es geht um viel. Wir müssen zeigen, dass wir Herr in unserem Haus sind. Wir werden nicht mit Samthandschuhen auflaufen", sagte Beiersdorfer vor der Partie am Sonntag (15.30 Uhr) der "Bild"-Zeitung: "Das heißt aber nicht, dass es eine Treterei wird. Aber: In der Situation, in der sich beide Klubs befinden, wird das Spiel über den Kampf entschieden."

Auch Werders Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode erwartet ein hitziges Duell des Drittletzten (Bremen) beim Vorletzten.

"Das entscheidende Wort ist - Einstellung. Ich erwarte ein intensives, aber faires Spiel", sagte Bode in dem Doppelinterview der beiden befreundeten Vereinsbosse und sprach von einer "begeisternden" Partie für die ganze Liga: "Es wäre schade, wenn es das nicht mehr geben würde."

Werder reist mit dem Rückenwind von drei Pflichtspiel-Siegen in Folge an die Elbe.

Die Hamburger erhoffen sich von einem möglichen Derbysieg angesichts von neun Punkten und mickrigen vier Törchen nach elf Spielen den "Dosenöffner für die ganze Saison", wie Torjäger Pierre-Michel Lasogga erklärte.

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