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Marvin Bakalorz (l.) spielt seit Anfang 2014 für den SC Paderborn

Nationalspieler Marco Reus von Borussia Dortmund hat offenbar die Entschuldigung von Paderborn-Profi Marvin Bakalorz akzeptiert.

Durch ein rüdes Foulspiel von Bakalorz am Samstag beim 2:2 im Bundesligaduell beim Aufsteiger hatte der 25 Jahre alte BVB-Star einen Außenbandriss im rechten Sprunggelenk erlitten.

Reus kann erst im neuen Jahr das Mannschaftstraining bei den Schwarz-Gelben wieder aufnehmen.

"Wir haben noch nicht miteinander gesprochen, aber wir haben uns geschrieben. Ich habe ihm mitgeteilt, wie leid mir das Ganze tut und dass es natürlich niemals meine Absicht war. Er hat richtig cool reagiert, sich erstmal gefreut, dass ich mich melde und geantwortet, dass er weiß, dass ich so etwas niemals mit Absicht machen würde", sagte Bakalorz dem "Westfalen-Blatt".

Wenn etwas mehr Zeit verstrichen sei "und alle ihre Emotionen weiter runtergefahren haben, werden wir zwei darüber auch noch einmal in Ruhe sprechen", so Bakalorz.

Ihm Absicht zu unterstellen, sei "der absolute Wahnsinn. Das sollten die BVB-Verantwortlichen wissen".

Kein Verständnis hat Bakalorz für die Aussage von Dortmund-Trainer Jürgen Klopp, dass er Bakalorz' unkontrolliertes Grätschen aus der gemeinsamen Dortmunder Zeit kenne.

Bakalorz: "Ich habe in den drei Jahren beim BVB die meiste Zeit unter Trainer David Wagner bei den Amateuren verbracht. Dass man im Training mal abgegrätscht wird, ist völlig normal. Wie oft bin auch ich in Dortmund unabsichtlich erwischt worden? Das gehört zum Fußball dazu, auch wenn die Folgen einer langwierigen Verletzung natürlich nie gewollt sind."

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