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Christian Gentner spielt seit 2010 in Stuttgart

Stuttgarts Kapitän Christian Gentner setzt im Abstiegskampf große Hoffnungen in den neuen VfB-Trainer Huub Stevens.

"Er hat natürlich eine große Erfahrung, auch in ähnlichen Situationen. Er hat schon bewiesen, dass er große Herausforderungen meistern und aus einer Mannschaft das Optimale herausholen kann", sagte der 29-Jährige auf der Homepage des Tabellenletzten der Bundesliga.

Gleichzeitig nimmt Gentner aber auch sich und seine Kollegen vor dem Kellerduell am Freitag beim SC Freiburg in die Pflicht.

"Das wird er aber nicht alleine schaffen. Wir als Mannschaft müssen die schwierige Situation gemeinsam mit dem neuen Trainerteam meistern. Darauf sollten wir den vollen Fokus legen", betonte der Mittelfeldspieler.

Es werde "wichtig sein, dass wir die Köpfe nicht in den Sand stecken und nicht verzweifeln".

Stevens hatte am Dienstag nach dem überraschenden Rücktritt von Armin Veh seine zweite Amtszeit bei den krisengeplagten Schwaben begonnen.

Bis Freiburg bliebe dem Niederländer "sehr, sehr wenig Zeit", führte Gentner weiter aus: "Er wird der Mannschaft sicher einzelne taktische Dinge vermitteln und mit dem Team im mentalen Bereich arbeiten, eine neue Frische im Kopf bei uns freisetzen."

Mit der Vergangenheit wollte sich Gentner gar nicht lange aufhalten. Die werde man "nicht ändern können, aber wir können die Zukunft beeinflussen, und hoffentlich werden wir gemeinsam mit dem neuen Trainerteam eine positive Zukunft einläuten".

Der VfB, der am Mittwoch ein neues, zehn Millionen Euro teures Nachwuchsleistungszentrum einweihte, hat aus bislang zwölf Bundesligaspielen nur neun Punkte geholt.

Stevens, der die Trainingseinheiten in dieser Woche unter Ausschluss der Öffentlichkeit plante, soll nun für die Wende sorgen.

Bereits in der vergangenen Saison hatte er die Schwaben vor dem Abstieg bewahrt.

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