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Rudi Völler war zwischen 1994 und 1996 auch Spieler in Leverkusen
Rudi Völler wurde 1990 Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft © getty

Rudi Völler hat kein Mitleid mit den Dortmundern, die mit nur 15 Punkten aus 17 Spielen auf einem Abstiegsplatz überwintern.

"Das wäre heuchlerisch", sagte der Weltmeister von 1990: "Ich bin froh, nicht, dass sie so weit hinten stehen, sondern dass wir so weit vor ihnen stehen. Wir wollten vor der Saison den Abstand auf Dortmund verkürzen, das ist uns natürlich gelungen." Der BVB sei aber "gefühlt immer noch die zweitbeste Mannschaft in Deutschland".

Bayer Leverkusen war ebenfalls an einer Verpflichtung des Neu-Dortmunders Kevin Kampl interessiert, hat aus finanziellen Gründen davon aber Abstand genommen.

"Dortmund hat jetzt aus seiner sportlichen Notsituation heraus Kevin Kampl verpflichtet über eine Ausstiegsklausel von zwölf Millionen Euro. Was völlig in Ordnung ist. Auch wir waren an Kevin interessiert - aber erst im Sommer, da wäre er erheblich günstiger gewesen. Zusammen mit dem Gehalt war dieser Transfer für uns im Winter nicht machbar", sagte Sportdirektor Rudi Völler der "Rheinischen Post".

Der slowenische Nationalspieler Kampl war am Montag von Red Bull Salzburg zum kriselnden Vizemeister Borussia Dortmund gewechselt.

Der 24 Jahre alte Offensivspieler, der in Salzburg mit Bayer-Coach Roger Schmidt zusammengearbeitet und von 1997 bis 2011 in Leverkusen gespielt hatte, erhielt beim BVB einen Vertrag bis 2019.

Kampl soll dabei helfen, den BVB in der Rückrunde aus dem Tabellenkeller zu führen.

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