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Borussia Dortmund-Jürgen Klopp-Henrikh Mkhitaryan
Henrikh Mkhitaryan kam 2013 von Schachtjor Donezk zum BVB © Getty

Die Spieler des abgestürzten Vizemeisters Borussia Dortmund haben ihre Sorgen mit in den Urlaub genommen und grübeln über Gründe für die Krise nach.

Henrich Mkhitaryan nannte im Interview mit "bundesliga.de" die WM-Belastung vieler Spieler und die "unglaublich vielen Verletzten" als Ursachen für den freien Fall auf Platz 17 nach der Hinrunde - und er zeigte Mitleid mit seinem Trainer Jürgen Klopp.

"Es macht mich traurig, ihn so zu sehen", sagte der armenische Mittelfeldspieler (25).

"Der Trainer versucht mit aller Macht, in die Erfolgsspur zurückzufinden, aber es ist nicht einfach. Er kann am wenigsten dafür. Er ist immer für uns da, und es ist umso frustrierender, dass wir nicht in der Lage sind, ihn auch durch Siege wieder glücklicher zu machen."

Armeniens Fußballer des Jahres setzt wie die Führungsetage große Hoffnung in die Winterpause. Diese komme "definitiv zum richtigen Zeitpunkt", sagte er, "was die Mannschaft betrifft, haben wir nun die Gelegenheit, den Akku wieder aufzuladen und komplett abzuschalten - was wir mehr denn je brauchen, um wieder top motiviert in die Rückrunde zu starten".

Er selbst bekomme die nötige Zeit, sich von seinem Muskelbündelriss zu erholen.

Der BVB müsse nun schleunigst zusehen, sich aus "dieser gefährlichen Zone" im Tabellenkeller zu befreien: "Sonst wird es immer düsterer. Es ist unfassbar, dass wir immer wieder straucheln."

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