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Die Kosten für Polizeieinsätze im Stadion soll nun auch die Liga tragen
Die Kosten für Polizeieinsätze im Stadion soll nun auch die Liga tragen © getty

Nach dem Beschluss des Bundeslands Bremen, die Deutsche Fußball Liga (DFL) an den zusätzlichen Sicherheitskosten für sogenannte Risikospiele im Weserstadion zu beteiligen, wird sich die erste Rechnung an den Ligaverband verzögern.

Anders als bislang vorgesehen, wird das Nordderby der Hanseaten am 13. Dezember gegen Hannover 96 von den Behörden nicht mehr als Risikopartie eingestuft.

Erstmals greifen könnte das neue Gesetz nun exakt eine Woche später, wenn der deutsche Vizemeister Borussia Dortmund an gleicher Stelle in der Hansestadt gastiert. Als Begegnungen mit erhöhtem Sicherheitsaufwand gelten auch die Auftritte des Hamburger SV Mitte April 2015 sowie von Eintracht Frankfurt am ersten Maiwochenende.

Der umstrittene Beschluss der rot-grünen Koalition hatte bei der DFL und auch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) für erhebliche Verärgerung gesorgt.

Der DFB verlegte das für Mitte November geplante EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar (4:0) von Bremen nach Nürnberg.

Auch der SV Werder hatte seinen Unmut über die Entscheidung der Landesregierung zum Ausdruck gebracht.

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