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Heribert Bruchhagen hat Paul Breitner im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 vehement widersprochen.

"Es steht ihm nicht zu, den anderen Klub Unfähigkeit zu unterstellen. Das kann nicht sein Ernst sein, und das weise ich entschieden zurück", sagte der Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt über die Aussagen des Markenbotschafters des FC Bayern eine Woche zuvor.

Bruchhagen weiter: "Er weiß gar nicht, wie schwer es ist, Manager in Nürnberg, Bochum, Duisburg und bei vielen anderen Vereinen zu sein. Paul hätte nur den Finger heben müssen, und er wäre Manager in der Bundesliga geworden, zum Beispiel in Nürnberg. Aber er hat es vorgezogen, sich in die Hängematte der Wohlfühloase FC Bayern zu begeben. Das einzige Mal, dass er Verantwortung übernommen hat, war als Corporal im Film 'Potato Fritz'".

Auch Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber kritisierte in der Sendung Breitner: "Das ist nicht die Meinung des FC Bayern München. Unfähigkeit ist nicht richtig und Karl-Heinz Rummenigge hat das ja sofort korrigiert. Paul ist kein Diplomat. Er bringt die Dinge immer auf den Punkt, aber da hat er zweifelsohne überzogen."

Gleichzeitig widersprach der ehemalige bayerische Ministerpräsident aber den Vorwürfen wegen der Dominanz des souveränen Tabellenführers.

"Es ist ja verrückt, jemandem die eigene Stärke vorzuwerfen. Maßstab des FC Bayern muss ja Real Madrid, der FC Barcelona, Chelsea oder Paris St. Germain sein. Wir wollen mit diesen Klubs mithalten - und zwar ohne Geld von Scheichs oder amerikanischen Großkapitalisten, sondern selbst erarbeitet."

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