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München - Bastian Schweinsteiger spricht bei SPORT1 über seine Ziele mit dem FC Bayern. Der Weltmeister wünscht sich, dass Trainer Pep Guardiola bleibt. Seine eigene Zukunft in München lässt er offen.

Weltmeister. Champions-League-Sieger. Siebenmal Deutscher Meister. Kapitän des DFB-Teams.

Bastian Schweinsteiger kann eine stolze Bilanz seiner Karriere vorweisen. Dennoch ist der 30-Jährige noch nicht satt. Nach einem spektakulären Jahr 2014 will der Vize-Kapitän des FC Bayern München 2015 mehr.

Mit SPORT1 spricht Schweinsteiger über die Ziele in der Rückrunde, seine persönliche Zukunft und Trainer Pep Guardiola.

Bastian Schweinsteiger über...

den Tod von Wolfsburgs Junior Malanda:

"Mit Sicherheit wird man das im Stadion spüren. Wir haben so etwas miterlebt mit Robert Enke (Ex-Nationalspieler, der Selbstmord beging). Das ist das Schlimmste, was passieren kann, natürlich auch für die Familie, aber auch für den Verein und die Fans."

über den Traum vom zweiten Triple nach 2013:

"Wir sind jetzt bei der Hälfte angelangt und dürfen nicht davon sprechen. Wir sollten uns auf das Wesentliche konzentrieren und wir sollten versuchen, dass wir die Bundesliga so schnell wie möglich gewinnen. Dass wir die Fehler, die wir noch machen, abstellen. Gerade dann, wenn man in der Champions League auf Top-Mannschaften trifft. Wir müssen täglich im Training 100 Prozent abrufen und uns da verbessern, wo wir noch Probleme haben. Das macht unser Trainer."

über Trainer Pep Guardiola:

"Gerade er ist einer, der sehr viel arbeitet - auch während des Spiels - und uns in der Halbzeit Lösungen vorgibt, damit wir das Spiel möglichst einfach für uns entscheiden. Er achtet sehr viel auf Kleinigkeiten und sieht alles auf dem Platz. Er war selbst ein großartiger Spieler, das merkt man. Er mahnt auch an, dass Fehler dazu gehören. Er ist einer, von dem man sich viel abschauen kann. So einen Trainer gibt es nicht so oft auf der Welt und die Verantwortlichen bei Bayern wissen das. Natürlich würde es mich freuen, wenn er verlängern würde."

über seine Zukunft:

"Ich habe da keinen Druck. Ich weiß, was Bayern München für mich bedeutet und Bayern München weiß auch, was sie an mir haben. Wir kennen uns ganz genau. Aber: Man sollte im Fußball niemals nie sagen. Es gab die Situation, da war ich kurz vor einem Wechsel zu einem anderen Verein. Es ist alles realistisch, ich bin 30 geworden. Ich fühle mich wieder sehr gut und habe viel Erfahrung gesammelt. Ich kann mir vorstellen, noch drei, vier Jahre auf dem höchsten Niveau zu spielen."

über die Rückkehr von Uli Hoeneß:

"Der Nachwuchs kann viel von ihm profitieren. Er ist immer das Herz des Vereins gewesen und das ist er immer noch. Er bedeutet dem FCB sehr viel. Gerade auch die Spieler, die viel mit ihm erlebt haben oder die Spieler von früher, sind alle froh, dass es ihm wieder besser geht. Ich drücke ihm die Daumen, dass er es wieder schafft, Fuß zu fassen, dass er mit der Familie glücklich ist. Der Sport sollte nicht an Position eins stehen."

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