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Eintracht Frankfurt verpflichtete Yusupha Yaffa einst vom AC Mailand
Eintracht Frankfurt verpflichtete Yusupha Yaffa in der Winterpause © imago

Thomas Schaaf fordert im Fall Yusupha Yaffa eine zügige Aufklärung. Der Trainer von Eintracht Frankfurt sieht darin die höchste Priorität.

Trainer Thomas Schaaf von Eintracht Frankfurt fordert im Fall seines Spielers Yusupha Yaffa (18), dem "versuchte oder vollzogene" Vergewaltigung vorgeworfen wird, baldige Klarheit.

Es sei "allen daran gelegen, dass alles so schnell wie möglich aufgeklärt wird. Das hat höchste Priorität", sagte Schaaf der Bild.

Yaffa, der erst Anfang Januar von der Eintracht verpflichtet wurde, war am Sonntagvormittag in der Frankfurter Wohnung des Eintracht-Profis Carlos Zambrano festgenommen worden.

Diese Wohnung soll auch kurz zuvor der Tatort gewesen sein. Zambrano selbst war zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg zum Training der Profis, gegen ihn besteht offensichtlich kein Verdacht in jeglicher Hinsicht.

Wie die Frankfurter Neue Presse berichtet, muss Yaffa dreimal in der Woche bei der Polizei vorstellig werden.

Die Eintracht hat dem Junioren-Nationalspieler Gambias einen Rechtsbeistand zur Seite gestellt und zudem die Kaution in Höhe von 100.000 Euro bezahlt.

"Wir wissen um die soziale Verantwortung, und damit setzen wir uns definitiv auch voll und ganz auseinander", sagte Schaaf.

Zum Rückenrunden-Auftakt beim Tabellenschlusslicht SC Freiburg  will Schaaf "in der Offensive etwas zeigen. Unser Anspruch muss es sein, dass wir auf dieser Reise etwas Zählbares mitnehmen. Wir müssen zusehen, dass wir wieder schnell in einen erfolgreichen Rhythmus kommen", sagte Schaaf, der im Breisgau wohl nur auf Aleksandar Ignjovski verzichten muss.

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