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Von Stefan Kumberger 

Karl-Heinz Rummenigge hat beim Besuch des "Bayern-Fanclubs Saxberg" in Gundelshausen bei Regensburg den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger massiv kritisiert.

Karl-Heinz Rummenigge auf einer Pressekonferenz des FC Bayern
Karl-Heinz Rummenigge ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender des FC Bayern © Getty Images

"Das war schon unter der Gürtellinie, was der gute Theo da losgelassen hat", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München auf SPORT1-Nachfrage. Zwanziger hatte Bayerns Testspiel in Saudi-Arabien gerügt und gesagt, der Klub schlage sich "im Zweifel auf Seiten des Geldbeutels".

Rummenigge entgegnete: "Ich glaube, es ist bekannt, dass der FC Bayern ein sehr sozialer Klub ist. Natürlich hätten wir ansprechen müssen, dass in Saudi-Arabien die Menschenrechte nicht immer so gehandhabt werden, wie man es sich wünscht. Das ist aber kein Grund, dass man so nachtritt."

Der Vorstandschef verteidigte die Kolumne des "Säbener Sigi", der auf der Homepage des FC Bayern anonym hart Zwanziger gerügt und sogar an dessen Geisteszustand gezweifelt hatte.

"Säbener Sigi ist ein unabhängiger Satiriker. Er schreibt regelmäßig bei uns seine Kolumnen, die durchaus kritisch gelesen werden dürfen", meinte Rummenigge zu den Kolumnen auf der Klub-Webseite. "Säbener Sigi ist eine vom FC Bayern unabhängige Meinung mit einer spitzen, aber guten Feder. Ich finde die Kolumnen zum Teil sehr amüsant."

Er fügte mit Blick auf den Ex-DFB-Präsidenten hinzu: "Ich habe keinen Kontakt zu Zwanziger, keiner in Fußball-Deutschland hat das. Herr Zwanziger sollte sich hinterfragen, warum das der Fall ist."

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