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Peter Stöger vom 1. FC Köln will seinen Leverkusener Kollegen Roger Schmidt kontaktieren und einen alten Streit ausräumen. An einer Feindschaft sei ihm nicht gelegen.

Im rheinischen Trainer-Disput will Peter Stöger vom 1. FC Köln die Aussprache mit dem Leverkusener Kollegen Roger Schmidt suchen.

Sein Wunsch sei es, dass das Thema spätestens vor dem Rückspiel Ende April "vom Tisch ist", sagte Stöger der Bild.

"Ich werde ihn deshalb auf jeden Fall in den nächsten Wochen kontaktieren, weil ich keine Geschichte über eine angebliche Feindschaft zwischen mir und Schmidt brauche", erklärte der Österreicher: "Die wird es nicht geben. Dafür sind die Vereine zu wichtig und die Mannschaften zu wertvoll."

Nach dem Leverkusener 5:1-Sieg im Hinspiel Ende November hatte Schmidt die Spielweise der Kölner kritisiert und damit indirekt auch seinen Kollegen angegriffen ("So könnte ich nicht Fußball spielen, wie Köln heute gespielt hat. Dann wäre ich kein Trainer. ").

Stöger hatte gekontert, Respekt könne man "eben nicht auf dem Transfermarkt kaufen".

FC-Vizepräsident Toni Schumacher hatte Schmidt "die Note 6 in Benehmen" gegeben.

Im zeitgleichen Trainingslager in den USA sollen sich die beiden Fußball-Lehrer konsequent aus dem Weg gegangen sein.

Zudem soll es einen Disput über die Nutzung eines Trainingsplatzes gegeben haben.

Schmidt und Stöger hatten sich schon in der Saison 2012/13 in Österreich (sportlich) duelliert.

Damals hatte Stöger mit Austria Wien dem Favoriten RB Salzburg mit Schmidt den Meistertitel vor der Nase weggeschnappt.

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