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Und dann gibt es noch Joe Zinnbauer. Joe wer? Der 44-Jährige trainiert aktuell die Regionalmannschaft beim HSV. Seine Bilanz in dieser Saison: acht Spiele, acht Siege. Er könnte der große Überraschungsmann sein. Fraglich, ob der HSV den Mut für so eine Personalentscheidung besitzt
Joe Zinnbauer ist seit September Chefcoach des Hamburger SV © getty

Ohne den erhofften Neuzugang für die schwächelnde Offensive hat der Hamburger SV das Training für die Rückrunde in aufgenommen.

Trainer Joe Zinnbauer ließ seine Spieler um Kapitän Rafael van der Vaart am Montag zunächst bei den obligatorischen Leistungstests schwitzen, ehe es am Dienstag erstmals auf den Trainingsplatz geht.

Am kommenden Sonntag fliegt der Tabellen-14. dann bis zum 22. Januar ins Trainingslager nach Dubai.

Bis zum Rückrundenauftakt beim 1. FC Köln stehen vier Testspiele auf dem Programm.

Mittelfeldspieler Valon Behrami verpasste die erste Einheit des Jahres, nachdem sich der Schweizer in der Winterpause einem Eingriff am linken Knie unterzogen hatte.

Maximilian Beister arbeitet nach einem Seuchenjahr mit zwei schweren Knieverletzungen derweil weiter an seinem Comeback.

Nach nur neun Treffern in der Hinrunde befinden sich die Hamburger zudem weiter auf der Suche nach einem torgefährlichen Offensiv-Allrounder.

Nachdem der Transfer von Frankreichs Nationalspieler Hatem Ben Arfa (OGC Nizza) geplatzt ist, soll der HSV nun Interesse an dem Ex-Stuttgarter Zdravko Kuzmanovic (Inter Mailand) haben.

Zudem sollen noch Spieler den Verein verlassen, um den Gehaltsetat zu entlasten. Laut Sportchef Peter Knäbel gebe es bisher aber nur "unverbindliche Anfragen. Nichts mit konkreten Zahlen."

Als Abgänge sind unter anderem Marcell Jansen, Tolgay Arslan und Ivo Ilicevic im Gespräch.

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