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Fredi Bobic, ehemaliger Sportdirektor des VfB Stuttgart, sieht den Wechsel von Top-Talent Joshua Kimmich von den Schwaben zum FC Bayern kritisch.

"Mich wundert, dass man ihn verkauft hat. Wirtschaftlich war es ein guter Deal, sportlich könnte es aber ein Verlust sein", sagte Bobic, der Ende September beim VfB entlassen worden war, am Rande des Mercedes-Benz JuniorCup in Sindelfingen.

VfB-Trainer Huub Stevens hatte den Transfer zuvor auch bedauert: "Ja natürlich, die sportliche Leitung ist traurig darüber", sagte der Niederländer bei SPORT1: "Man muss sehen, um so einen Spieler ist viel drumherum. Der Spieler will das Höchste, der Berater will das Höchste, die Eltern wollen das Höchste. Dann ist es ganz schwierig, wenn Bayern München kommt, so einen Jungen zurückzuholen."

Rani Khedira, Bruder von Weltmeister Sami Khedira und Teamkollege von Kimmich in Leipzig, sieht dies als "schlechtes Zeichen für den VfB. Sie hatten die Möglichkeit, ihn zu behalten", sagte der 20-Jährige, der ebenfalls beim VfB unter Vertrag gestanden hatte, bei SPORT1: "Ihn zu verkaufen, ist ein großer Verlust. Er hat eine enorme Qualität und würde dem VfB weiterhelfen."

Der deutsche Rekordmeister hatte am Freitag die Verpflichtung des U-19-Europameisters Kimmich, der zurzeit an den Zweitligisten RB Leipzig ausgeliehen ist, bekannt gegeben.

Stuttgart soll für den Transfer des 19-Jährigen nach Medienberichten sieben Millionen Euro kassieren.

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