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Robin Dutt soll den VfB Stuttgart aus der Krise führen.

Der 49-Jährige wurde bei den Schwaben am Dienstag wie erwartet als neuer Vorstand Sport vorgestellt.

Dutt tritt beim Tabellen-15. die Nachfolge des im September entlassenen Fredi Bobic an und erhält einen Vertrag bis Dezember 2018. Nach der Trennung von Bobic hatte Jochen Schneider interimsweise dessen Aufgaben übernommen.

"Wir stehen vor einer großen Herausforderung, die wir nur im Team bewerkstelligen können", sagte Dutt.

Die Verantwortlichen des Vereins hat Dutt dabei auf seiner Seite.

"Robin Dutt hat uns in den Gesprächen inhaltlich sehr überzeugt, das ist genau das, was wir wollen und brauchen", meinte VfB-Präsident Bernd Wahler: "Nach Abwägung aller Aspekte bin ich davon überzeugt, dass Robin Dutt die richtige Person für diese Position ist."

Zugleich gab Wahler bekannt, dass der langjährige Finanzvorstand Ulrich Ruf von seinem Amt zum 30. Juni 2015 zurücktreten wird.

Der VfB-Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Schmidt erklärte: "Das von Robin Dutt vorgestellte sportliche Konzept mit dem Schwerpunkt der Optimierung von Strukturen und Kaderplanung hat den Präsidenten und den Aufsichtsrat voll überzeugt. Wir sind sicher, dass er mit seiner Kompetenz, Erfahrung und seinem Netzwerk sowie seinem teamorientierten Führungsstil den VfB im sportlichen Bereich stabilisieren und weiterentwickeln wird."

Dutt war im Oktober als Trainer bei Werder Bremen von seinen Aufgaben entbunden worden, der Vertrag wurde an Silvester einvernehmlich aufgelöst.

Es ist Dutts erste Station als Vereinsfunktionär, von August 2012 bis April 2013 war der gebürtige Kölner als Sportdirektor jedoch schon beim DFB aktiv gewesen.

Bobic hatte sich erst am Sonntag für Dutt als seinen Nachfolger beim VfB ausgesprochen.

"Ich glaube schon, dass er dort in dieser Position etwas bewegen kann", sagte er am Rande des 25. Mercedes-Benz JuniorCup: "Das ist ein Berg voller Arbeit, der dort vor der Türe steht. Da tut ein ruhiger und kluger Geist wie Robin sicher gut."

Bereits am 24. November hatte Trainer Armin Veh beim VfB die Konsequenzen aus der anhaltenden Ergebniskrise gezogen und war mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten.

Nur einen Tag später hatten die Schwaben Huub Stevens als neuen Cheftrainer präsentiert.

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