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Robin Dutt tritt die Nachfolge des entlassenen Fredi Bobic an
Robin Dutt tritt die Nachfolge des entlassenen Fredi Bobic an © getty

Robin Dutt zeigt sich im SPORT1-Interview glücklich über seinen neuen ob als Sportvorstand beim VfB Stuttgart.

"Da gibt es einige Faktoren, die Begeisterung auslösen können. Es gibt einen emotionalen Teil, der beinhaltet, dass ich in Stuttgart aufgewachsen bin. Ich bin hier eingeschult worden und wenn du dann in dem großen Klub am Ort eine Führungsposition übernehmen kannst, dann ist das schon eine starke emotionale Sache."

Der 49-Jährige fügt hinzu: "Außerdem hat der VfB nach wie vor eine unheimlich große Strahlkraft. Der dritte Punkt ist der, dass ich mich darauf freue, in dieser Position meine Erfahrungen aus der Trainer-Arbeit ganz eng mit den Manager-Aufgaben im operativen Geschäft zu verzahnen."

Als Sportvorstand könne er "auf diese Themen jetzt entscheidenden Einfluss nehmen. Es schadet sicher nicht, dass ich aufgrund meiner Erfahrungen weiß, wie ein Trainer denkt und warum ein Trainer was macht." Aufgrund dessen könne Dutt den Chefcoach "auch besser unterstützen."

In den vergangenen Jahren war Dutt Trainer, dann Sportdirektor und zuletzt wieder Trainer.

"Als ich zum ersten Mal die Seite gewechselt habe und Sportdirektor beim DFB wurde, da war das etwas komplett anderes als das, was ich jetzt mache", erklärt Dutt nun. "Jetzt gebe ich den Trainingsplatz und die Aufstellung auf und - da habe ich nie ein Hehl daraus gemacht, dass mir die Trainerjob Spaß gemacht hat - natürlich wird mir das fehlen, aber das ist nur ein kleiner Teil des Trainerberufes."

Eine Rückkehr als Trainer schließt Dutt aus und der Trainingsanzug bleibt im Schrank. "Es sei denn ich mache selber Sport. Ich habe jetzt einmal hin- und hergewechselt." Keiner könne "mit Sicherheit sagen, was in zehn Jahren sein wird, aber ich hoffe, dass ich dann noch in dieser Position beim VfB arbeite. Denn das würde bedeuten, dass wir erfolgreich waren."

Als Chefcoach arbeitete Dutt im Profibereich beim SC Freiburg, Bayer Leverkusen und Werder Bremen. Zwischendurch war er ein Jahr lang Sportdirektor beim DFB.

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