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Hannover kommt gegen Mainz (hier mit Johannes Geis, v.) nicht über ein 1:1 hinaus
Hannover kommt gegen Mainz (hier mit Johannes Geis, v.) nicht über ein 1:1 hinaus © getty

Hannover - Hannover steuert dank einer starken ersten Hälfte auf einen ungefährdeten Sieg gegen Mainz zu, verliert in Hälfte zwei aber den Faden und verspielt den Dreier.

Jubiläumssieg verpasst: Ein Abstaubertor des eingewechselten Mainzers Elkin Soto in der 77. Minute hat Hannover 96 um den 200. Bundesliga-Heimsieg gebracht. Die Niedersachsen kamen gegen den 1. FSV Mainz 05 nicht über ein 1:1 (1:0)-Unentschieden hinaus (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER). Offensivspieler Jimmy Briand hatte mit einem verdeckten Distanzschuss in der 26. Minute die Platzherren in Führung gebracht.

"Schade, dass wir das Spiel aus der ersten Halbzeit nicht durchgezogen haben", lamentierte 96-Nationaltorwart Ron-Robert Zieler, "wenn wir das 2:0 machen, gewinnen wir das Spiel. Aber die Mainzer haben das in der zweiten Hälfte gut gemacht."

Drei Tage nach dem 5:0-Triumph gegen den SC Paderborn konnten aber auch die Mainzer nicht überzeugen, sie sind an der Leine weiterhin ohne Bundesligasieg. "Die zweite Halbzeit war richtig gut, da haben wir wesentlich besser Fußball gespielt. Der Punkt ist verdient", erklärte der Mainzer Manager Christian Heidel (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan).

Hannover legt gut los

Von der ersten Minute an gaben die Norddeutschen vor 30.500 Zuschauern im WM-Stadion am Maschsee auf dem leicht angefrorenen Rasen den Ton an. Mit breit angelegten Kombinationen sollten Lücken in die Deckung der Gäste gerissen werden (SERVICE: Die Statistiken des Spiels).

Und schon nach vier Minuten hatten die Rheinhessen die erste gefährliche Situation zu überstehen. 96-Kapitän Lars Stindl tauchte frei vor Karius auf, der Schlussmann konnte jedoch mit einem Reflex einen frühen Rückstand seiner Mannschaft verhindern. In der 21. Minute war der Keeper dagegen geschlagen, doch Joselu traf aus Abseitsposition.

Mainz nach der Pause überlegen

Das Team von Coach Kasper Hjulmand traute sich auch in der Folgezeit kaum in die Nähe des Hannoveraner Strafraums. Im Zweifelsfall wurde fast durchweg ein Sicherheitpass einem mutigen Spielaufbau vorgezogen. Es dauerte bis zur 32. Minute, ehe Pablo de Blasis eine erste Torchance für Mainz auf dem Fuß hatte.

Nach dem Seitenwechsel wagten die Mainzer mehr und konnten die Gastgeber phasenweise in deren Hälfte festnageln. Wirklich gefährlich wurde es zunächst in der 54. Minute, als Johannes Geis per Freistoß den linken Torpfosten traf.

Bittencourt ersetzt den Torschützen

Acht Minuten später verpasste Briand seinen zweiten Treffer und die Vorentscheidung, als er aus kurzer Distanz an Karius scheiterte. Ab der 72. Minute wurde der entkräftete Franzose durch Leonardo Bittencourt ersetzt.

In der zweiten Hälfte verlor Hannover mehr und mehr die Linie. Die Mainzer agierten aber in der Vorwärtsbewegung immer präziser und wurden durch den nicht unverdienten Ausgleich belohnt. Fünf Minuten vor Schluss hatte Hannovers Artur Sobiech mit einem Kopfball aus sechs Metern noch die große Chance zum Siegtreffer, doch Karius konnte den Ball vor der Linie parieren (DATENCENTER: Tabelle).

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