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SV Werder Bremen-FC Augsburg-Assani Lukimya
Lukimya Assani (2.v.l.) feiert den ersten Treffer gegen Augsburg mit seinen Teamkollegen © Getty Images

Bremen - Bremen bleibt weiter das Team der Stunde. Am 21. Spieltag feiern die Werderaner den fünften Sieg in Serie. Dabei gibt es ein wahres Festival an Standardsituationen.

Fünftes Spiel, fünfter Sieg - auch der FC Augsburg hat die Erfolgsserie von Werder Bremen nicht stoppen können (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker).

Die Hanseaten setzten sich ungefährdet mit 3:2 (3:1) gegen die Schwaben durch. Zuletzt war den Norddeutschen ein solcher Siegeszug vor fünf Jahren gelungen. (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan)

Assani Lukimya in der 16. und Theodor Gebre Selassie in der 45. Minute trafen per Kopfball, hinzu kam ein von Franco di Santo verwandelter Foulelfmeter (24.).

Es war das zehnte Saisontor des Argentiniers. Für den zwischenzeitlichen FCA-Ausgleich hatte Ravan Klavan (21.) gesorgt. Tobias Werner gelang nur noch der Anschlusstreffer (79.).(SERVICE: Die Statistiken des Spiels)

Werder bestes Team der Rückrunde

Die Gastgeber festigten damit ihre Position im Bundesliga-Mittelfeld (Datencenter: Tabelle) und stellen weiterhin die beste Mannschaft der Rückrunde. Unter Trainer Viktor Skripnik sind die Bremer vor eigenem Publikum immer noch ungeschlagen.

Vor 39.746 Zuschauern im fast ausverkauften Weserstadion war der Dreier für die Platzherren hochverdient. Von der ersten Minute an gaben die Gastgeber den Ton an, waren vor allem bissiger in den Zweikämpfen und ließen den Augsburgern, dem Überraschungs-Team der Liga, kaum Luft zum Atmen.

Junuzovic überragend

Über den Treffer zum 1:1 hinaus hatte die Mannschaft von Coach Markus Weinzierl in der ersten Halbzeit keine einzige echte Einschussmöglichkeit. Die Bremer hingegen hätten schon in dieser Phase weitere Treffer erzielen können.

Besonders motiviert präsentierte sich im Trikot der Grün-Weißen Zlatko Junuzovic. 24 Stunden nach seiner Vertragsverlängerung bis 2018 war der österreichische Nationalspieler die Schaltstation im Bremer Mittelfeld und bereitete darüber hinaus zwei Tore durch präzise Eckbälle vor.

"Ich bin froh, dass ich mich so entschieden habe. Ich gaube dass das die richtige Entscheidung ist", fühlte sich Junuzovic nach dem Spiel überzeugt von der Erweiterung seines Kontrakts.

In der 50. Minute hatte er überdies Pech mit einem Lattenschuss, zwölf Minuten später landete sein Seitfallzieher auf dem Augsburger Tornetz.

Augsburg vorne meist ungefährlich

Nach dem Seitenwechsel fand die deutliche Bremer Überlegenheit ihre Fortsetzung. Den Augsburgern gelang kaum ein gefährlicher Entlastungsangriff, ihre Offensivaktionen waren zu leicht auszurechnen.

Junuzovic und der quirlige Fin Bartels im Mittelfeld waren die stärksten Bremer Akteure. Bei den Augsburgern konnten sich lediglich Torhüter Alexander Manninger sowie mit Abstrichen Tobias Werner auszeichnen.

Der FCA hatte mit Personalproblemen zu kämpfen. Dies wollte Daniel Baier, Vertreter von Kapitän Paul Verhaegh, nicht als Ausrede gelten lassen: "Wir haben acht Verletzte, im Spiel haben sich nochal zwei verletzt. Aber wir jammern nicht, wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft verloren."

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