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Für den ehemaligen Trainer des VfB ist die aktuelle Krise nicht überraschend. Er und SPORT1-Experte Thomas Strunz denken schon über die künftige Rollenverteilung in Stuttgart nach.

Für Armin Veh ist die bedrohliche Situation des VfB Stuttgart eine logische Konsequenz früherer Versäumnisse. "In jeder Mannschaft ist es wichtig, dass sie entwickelt wird. Da gibt es Defizite", sagte der ehemalige Trainer des VfB im Volkswagen Doppelpass.

Veh war nach nur zwölf Bundesliga-Spielen in Stuttgart im Herbst als Trainer zurückgetreten. "Wir hatten ganz enge Spiele, die wir auch hätten gewinnen können. Es ist aber kein Zufall, dass du vier oder fünf Spielzeiten unten drin stehst", resümierte Veh.

Erst zu Beginn der Saison war der Meistertrainer von 2007 zum VfB zurückgekehrt. Vor allem die Offensive sieht Veh als Stuttgarter Schwachpunkt: "Ibisevic hat im Moment nicht die Form und von Werner kann man dann nicht erwarten, dass er es alleine macht."

SPORT1-Experte Thomas Strunz kritisierte die taktische Ausrichtung von Vehs Nachfolger Huub Stevens. "Ich war auch von der defensiven Ausrichtung am Freitag überrascht. Zu Hause muss ich etwas probieren, auch gegen Dortmund, eine Mannschaft, die auch noch im Abstiegskampf ist. Stuttgart war viel zu passiv und reaktiv", sagte er.

Bei nur einem Punkt aus fünf Rückrunden-Spielen und schon vier Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz hält Strunz es für möglich, dass auch Stevens beim Tabellenletzten bald hinwirft: "Wenn es am nächsten Wochenende wieder eine Pleite gibt, kann er sich schon Gedanken machen, ob er noch der richtige Mann ist."

Sportdirektor Robin Dutt solle in diesem Fall den Job aber auf keinen Fall übernehmen, "das wäre ein fatales Signal". Veh ergänzte: "Das würde er nicht machen, weil er ganz klar gesagt hat, dass er nicht mehr Trainer sein will. Das wird auch so sein."

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