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Sport-Club Freiburg v Hannover 96 - Bundesliga
Die Freiburger Fans hoffen auf einen Umzug in die neue Heimstätte im Jahr 2019. © Getty Images

Grünes Licht für den Stadionneubau des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg: Der Bürgerentscheid im Breisgau ging mit 58,2 Prozent der Stimmen zugunsten des 117 Millionen Euro teuren Projekts aus, der Sport-Club kann die 35.000 Zuschauer fassende Arena im "Wolfswinkel" bauen. Das gab der SC Freiburg am Sonntagabend auf seiner Homepage bekannt. Der Verein hofft auf eine Fertigstellung im Jahr 2019.

"Ich möchte einfach nur danken", sagte SC-Präsident Fritz Keller: "Ich kann versprechen, dass der Sport-Club auch in neuer Umgebung ein guter Nachbar sein wird." Oberbürgermeister Dieter Salomon begrüßte die mit 46,5 Prozent hohe Wahlbeteiligung am Bürgerentscheid. "Die Freiburger Bürgerschaft hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie dem Sport-Club die Chance auf eine gute Zukunft geben will." Das klare Ergebnis sei auch ein "Sieg der Zuversicht gegen die Angstmacherei", so der Politiker.

Am Sonntag waren 170.000 Einwohner zur Abstimmung aufgerufen. Die 112 Wahllokale hatten von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Stadt hatte die Unterstützung des Projekts mit 38 Millionen Euro von einem positiven Bescheid abhängig gemacht. Die Hürde war hoch: Die Abstimmung musste gewonnen werden, zudem musste mindestens ein Viertel aller Wahlberechtigten für den Bau stimmen. Am Ende vermeldete der Verein 45.629 Ja-Stimmen, notwendig waren 42.284. Dem gegenüber standen 32.790 Gegenstimmen.

Einen hohen Aufwand hatte der Klub, der den Bau als existenziell bezeichnete, bei der Werbekampagne im Vorfeld betrieben. Neben DFL-Boss Christian Seifert konnte sogar Bundestrainer und SC-Ehrenspielführer Joachim Löw als Unterstützer gewonnen werden.

Das derzeitige SC-Stadion bietet lediglich 24.000 Zuschauern Platz, hat keine gute Verkehrsanbindung und ist veraltet. Zudem ist der Platz eigentlich zu klein, die Breisgauer dürfen ihre Heimspiele nur aufgrund einer Ausnahmegenehmigung in der jetzigen Arena austragen.

Die Kritiker sahen das Projekt dennoch mit viel Skepsis. Es wurden vor allem die Belastung für die Natur und die teilweise Finanzierung durch öffentliche Gelder kritisiert.

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