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Kölner Fans stürmten in Mönchengladbach den Platz
Kölner Fans stürmten in Mönchengladbach den Platz © Getty Images

Präsident Werner Spinner hat das harte Durchgreifen des 1. FC Köln nach den Ausschreitungen im Derby bei Borussia Mönchengladbach am vergangenen Samstag und den Ausschluss der Ultra-Gruppierung Boyz am Montag verteidigt.

Sie können jetzt einer Gruppe eine Beteiligung nachweisen, "die über Einzeltäter hinausgeht. Und wenn der Kopf des Fanklubs mit als Erster auf den Platz stürmt und andere auffordert, hinterherzukommen, dann stimmt in dem Fanklub etwas nicht", sagte Spinner der Bild.

Reaktionen der Boyz auf den Entzug des Fanclub-Status schließt Spinner nicht aus.

"Die kann es geben. Und die müssen wir aushalten. Wir werden dann aber auch darauf reagieren, wenn nötig", sagte der 66-Jährige.

Köln hatte angekündigt, allen etwa 40 bekannten Mitgliedern noch vor dem Heimspiel am Samstag gegen Hannover 96 ein lokales, unbefristetes Stadionverbot erteilen zu wollen und sämtliche Dauerkarten für Heim- und Auswärtsspiele zu kündigen.

Zudem werden alle Vereins-Mitglieder, die den Boyz angehören, aus dem Gesamtverein ausgeschlossen.

Rund 30 vermummte Chaoten waren nach dem Schlusspfiff auf den Platz gestürmt, hatten sich Jagdszenen und Handgreiflichkeiten mit der Polizei und den Ordnungskräften geliefert.

Zwei Randalierer wurden festgenommen, ein Polizist verletzt.

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