vergrößernverkleinern
Marwin Hitz vom FC Augsburg zeigt
Marwin Hitz wurde 2009 mit dem VfL Wolfsburg Deutscher Meister © getty

Der Treffer von Marwin Hitz für den FC Augsburg zum 2:2 gegen Bayer Leverkusen war in der Geschichte der Bundesliga erst das dritte Tor eines Schlussmannes aus dem laufenden Spiel heraus.

Vor dem 27-jährigen Schweizer hatten sich bereits 1997 der deutsche Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann für Schalke 04 und 2002 Frank Rost für Werder Bremen als Schützen von Feldtoren ausgezeichnet.

Inklusive Elfmeter-Treffern trugen sich in der 52-jährigen Historie des Oberhauses bislang elf Schlussmänner mit mindestens einem Torerfolg in die Liste der Bundesliga-Torschützen ein.

Rekordschütze unter den Torhütern der deutschen Eliteklasse ist Jörg Butt, der für den Hamburger SV und Bayer Leverkusen insgesamt 26-mal per Strafstoß traf.

Daneben gelangen nur noch Lehmann, der vor seinem Derby-Tor bereits 1995 vom Elfmeter-Punkt erfolgreich war, und Europameister Andreas Köpke (1. FC Nürnberg) zwei Tore.

Erstmals erzielte ein Torhüter 1967 in der Bundesliga einen Treffer: Manfred Manglitz verwandelte im Juni 1967 für den MSV Duisburg beim 1:3 gegen Borussia Mönchengladbach einen Strafstoß.

Die Liste der Torhüter mit Bundesliga-Treffern:

26 Tore: Jörg Butt (Hamburger SV und Bayer Leverkusen/1998 bis 2006)

2 Tore: Andreas Köpke (1. FC Nürnberg 1992 und 1993) und Jens Lehmann (Schalke 04/1995 und 1997/Feldtor)

1 Tor: Manfred Manglitz (MSV Duisburg/1967), Volkmar Groß (Tennis Borussia Berlin/1977), Dieter Burdenski (Werder Bremen/1979), Wolfgang Kneib (Arminia Bielefeld/1985), Ralf Zumdick (VfL Bochum/1988), Oliver Reck (Schalke 04/2002), Frank Rost (Werder Bremen/2002/Feldtor), Marwin Hitz (FC Augsburg/2015/Feldtor).

Video
teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel