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Manager Michael Preetz von Hertha BSC hat sich gegen ein Ultimatum für Trainer Pal Dardai und dessen "Co" Rainer Widmayer ausgesprochen.

Auf die Frage, wie oft das neue Trainer-Team noch verlieren dürfe, sagte Preetz der Bild: "Ich habe das Trainer-Team beobachtet, es arbeitet sehr gut. Auf diese Diskussion lasse ich mich nicht ein."

Preetz setzt in der schwierigen Phase auf Teamwork und will öffentliche Schuldzuweisungen vermeiden.

"Der Trainer und ich sind miteinander und mit der Mannschaft im permanenten Austausch. Wir müssen es miteinander schaffen - es geht nur so", sagte der Manager und kritisierte die Mentalität innerhalb des Teams: "Die Profis sind zu lieb und zu brav."

In den nächsten Wochen setzt der Manager auf eine effektive Spielweise.

"Im Abstiegskampf ist schöner Fußball nicht gefragt", sagte der 47-Jährige: "Die Sicherheit aus einer kompakten Defensive wie in Mainz steht im Vordergrund. Möglich, dass wir so in Zukunft auch zu Hause auftreten werden."

Hertha hatte nach dem 2:0-Auftaktsieg unter Dardai bei Mainz 05 am Wochenende eine empfindliche 0:2-Heimpleite gegen Abstiegsaspirant SC Freiburg kassiert und rutschte auf den vorletzten Tabellenplatz.

"Jeder hat hier längs verinnerlicht, worum es geht. Die Spieler müssen es auf dem Platz aber auch ausstrahlen", forderte Herthas Rekord-Torschütze, der fest an den Klassenerhalt glaubt: "Die halbe Liga ist im Abstiegskampf. Wir haben es also selbst in der Hand."

Preetz verteidigte auch erneut seine Personalpolitik, im Winter keinen neuen Spieler geholt zu haben.

"Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Kader unser Saisonziel erreichen", meinte der Ex-Profi.

Am Sonntag müssen die Herthaner beim Tabellenzweiten VfL Wolfsburg antreten.

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