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Ex-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld erklärt, warum Robert Lewandowski für die Münchener besser ist als Mario Mandzukic. Zudem spricht er über das Duo Alonso/Schweinsteiger.

Der ehemalige Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld hält Robert Lewandowski für wertvoller als seinen Vorgänger in der Sturmspitze Mario Mandzukic.

"Ganz einfach weil er mehr mitspielt und so mehr der Philosophie von Guardiola entspricht", erklärte Hitzfeld der Münchener tz.

Robert Lewandowski wechselt von Borussia Dortmund zum FC Bayern
Robert Lewandowski wechselt von Borussia Dortmund zum FC Bayern © Getty Images

"Leistungen steigerungsfähig"

Trotzdem findet der 66-Jährige, dass Lewandowski noch besser spielen kann: "Seine Leistungen sind sicher steigerungsfähig, aber er hat ja auch in Dortmund längere Zeit gebraucht, um sich zu integrieren."

Der Pole sei aber schon jetzt wichtig für die Mannschaft: "Selbst wenn er im Moment nicht die Tore macht, beteiligt er sich viel mehr am Spiel als Mandzukic. Von daher erfüllt er ja auch andere wichtige Aufgaben im Team."

Duo Alonso/Schweinsteiger passt

Zuletzt hatte es in München Zweifel gegeben, ob Xabi Alonso und der wiedergenesene Bastian Schweisteiger in der Mittelfeldzentrale zusammenpassen.

Hitzfeld macht sich deshalb aber keine Sorgen: "Zwei Weltklasse-Spieler passen immer zusammen. Danach kommt es immer auf die Auslegung und das taktische Konzept des Trainers an: Wer hat welche Aufgaben, wer geht wie Schweinsteiger mehr in die Offensive, wer bewegt sich - in diesem Fall Alonso - mehr auf der Sechs, um von hinten aus das Spiel zu machen, darauf kommt es an. Meiner Ansicht nach passt das aber."

Xabi Alonso und Bastian Schweinsteiger FC Bayern
Xabi Alonso (l.) und Bastian Schweinsteiger sollen beim FCB in der zentrale die Fäden ziehen © Getty Images

Schweinsteiger "im besten Alter"

Schweinsteiger hat immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, doch Hitzfeld glaubt, dass der 30-Jährige noch lange spielen kann: "Schweinsteiger ist ein hochintelligenter, technisch versierter Spieler. Da kann er noch bis ins hohe Fußballeralter spielen. Jetzt ist er ja gerade im besten Alter, um Leistung zu bringen."

Und weiter: "Seine Präsenz auf dem Platz, seine Leaderfunktion, seine Ausstrahlung, seine Winnermentalität, damit war er ja auch ein tragender Spieler beim WM-Endspiel vor einem halben Jahr. Er war ja der Kopf der deutschen Mannschaft."

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