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Stuttgarts Trainer Huub Stevens trägt seine Enttäuschung im Abstiegskampf ehrlich zur Schau. Vor dem Duell mit dem BVB findet er aber zu gewohnter Form zurück.

Huub Stevens gibt sich vor dem Duell mit Borussia Dortmund am Freitag (ab 20.15 Uhr im LIVETICKER bei SPORT1 und im Sportradio auf SPORT1.fm) kämpferisch. "Wichtig ist nicht, was gewesen ist, sondern das, was kommt", sagte der Trainer des VfB Stuttgart am Donnerstag auf einer Pressekonferenz (alle Zitate zum Nachlesen).

Das 1:2 in Hoffenheim mit dem entscheidenden Gegentreffer in der Nachspielzeit hat Stevens laut eigener Aussage bereits weggesteckt: "Mir geht es gut. Das geht schnell. Enttäuscht waren wir, waren die Fans, wart auch ihr Journalisten. Ich habe in der Vergangenheit auch mit Enttäuschungen zu tun gehabt."

Nach der Pleite am vergangenen Spieltag hatte Stevens seinen Frust ungewohnt offen gezeigt. Sein Kommentar dazu: "Ich versuche immer, ehrlich zu sein. Auch für mein Herz versuche ich, Ehrlichkeit zu zeigen. Dass das manchmal anders rüberkommt bei einigen, ist schade. Ich bin kein Schauspieler, ich bin kein Til Schweiger."

Bundesliga-Schlusslicht Stuttgart plagen einige Personalsorgen. Erst kurzfristig entscheiden wird sich der Einsatz des angeschlagenen Ex-Dortmunders Moritz Leitner. "Ich weiß noch nicht, wie das bei ihm aussieht. Er hat noch nicht voll trainieren können", sagte Stevens.

Fehlen werden weiter die angeschlagenen Daniel Didavi, Antonio Rüdiger und Mohammed Abdellaoue. Zudem muss Stevens den gelbgesperrten Kapitän Christian Gentner ersetzen. Wer stattdessen die Mannschaft aufs Feld führt, entscheidet Stevens kurzfristig: "Ich weiß nicht, wer zweiter Kapitän ist, das ist nicht so wichtig. Jeder muss Kapitän sein."

Auch Sercan Sarerer und Konstantin Rausch gehören vorerst nicht mehr zum Kader, Stevens verbannte beide in die U23 der Stuttgarter. Carlos Gruezo steht dagegen nach überstandener Muskelverletzung erstmals in diesem Jahr wieder im Kader. "Es sieht gut aus", sagte Stevens.

Mit Blick auf den Gegner erinnerte sich Stevens mit einem Grinsen an seine Schalker Vergangenheit: "Wenn du Trainer auf Schalke bist, dann weißt du, was auf dich zukommt, wenn du gegen die Gelben spielst. Ich sage 'die Gelben' und nicht das andere Wort."

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