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Viktor Skripnik setzt im Tor weiter auf Raphael Wolf, der zuletzt beim Remis auf Schalke gepatzt hat. Für den Sommer schließt der Coach von Werder Bremen jedoch nichts aus.

Werder Bremens Trainer Viktor Skripnik hat Torwart Raphael Wolf trotz des Fehlers beim 1:1 gegen den FC Schalke 04 sein Vertrauen ausgesprochen.

"Es ist ein bitterer Moment für ihn und uns gewesen, aber die Mannschaft steht vollkommen zu ihm. Wir haben überhaupt keine Diskussion", stellte Skripnik im Volkswagen Doppelpass klar: "Er bleibt die Nummer eins im Tor und wird gegen Wolfsburg dabei sein."

Allerdings hielt sich der Bremer Coach für den Sommer weitere Maßnahmen offen. Der an Regensburg verliehene Ersatzmann Richard Strebinger komme im Sommer zurück, "dann schauen wir weiter."

Denkbar sei eine Verpflichtung des früheren Bremer Jugendspielers Felix Wiedwald, der bis zum Saisonende bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag steht. "Natürlich macht man nichts verkehrt, wenn ein Spieler aus Bremen wieder auf dem Markt ist. Ob das klappt oder nicht, zeigt die Zukunft", so Skripnik.

Beim Bremer Torschützen Sebastian Prödl strebt Skripnik eine Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrags an. "Du brauchst solche Typen. Wir freuen uns über jeden Leistungsträger, der verlängert. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir tun alles dafür, dass Prödl bleibt", sagte er.

Franco di Santos Vertrag läuft noch bis 2016. "Bei ihm müssen wir positiv denken, genau wie zuvor bei Zlatko Junuzovic", kündigte Skripnik an.

Mit dem Remis auf Schalke ist der Ukrainer zufrieden: "Perfekt, wir nehmen den Punkt gerne mit. Wir genießen die Zeit und schauen nach vorne." Den Hype um seine Person genießt er, "aber ich weiß, wie schnell es auch anders herum sein kann".

Schließlich weiß Skripnik, aus welcher Situation seine Mannschaft kommt. "Beim Sieg gegen Stuttgart waren wir eine ganz normale Mannschaft, eher sogar schwach", sagte er mit Blick auf das 2:0 im November. "Wir haben zwei Standard-Tore gemacht, die wir einstudiert hatten. Das Tor von Prödl war sogar eher Glück."

Armin Veh, ebenfalls zu Gast im Volkswagen Doppelpass, war damals Stuttgarts Trainer und erinnert sich: "Als Bremen gegen uns gespielt hat, hat man nicht gesehen, dass die Mannschaft nach vorne spielen kann. Skripnik hat es geschafft, dass man der Mannschaft wieder zuschauen kann."

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