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Für Kevin De Bruyne und die Wolfsburger gab es in Augsburg nichts zu holen
Für Kevin De Bruyne und die Wolfsburger gab es in Augsburg nichts zu holen © imago

Der VfL Wolfsburg hat einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Die zuvor in elf Spielen ungeschlagenen Wölfe unterlagen am 24. Spieltag der Bundesliga nach einer schwachen Leistung beim FC Augsburg nicht unverdient mit 0:1 (0:0).

Für das Team von Trainer Dieter Hecking war es die erste Niederlage nach 105 Tagen (2:3 gegen Schalke am 22. November 2014). Mit einem Punktgewinn hätte Wolfsburg einen neuen Vereinsrekord aufgestellt (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER).

Der FCA beendete dagegen seine Minikrise nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg und untermauerte seine Europa-Ambitionen. Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl zeigte vor allem mehr Leidenschaft als der Tabellenzweite, der zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Torerfolg blieb (Datencenter: Tabelle).

FCA muss auf Hojbjerg verzichten

Augsburg, das kurzfristig auf den erkrankten Pierre-Emil Hojbjerg verzichten musste, ging in der 63. Minute durch dessen Ersatzmann Dominik Kohr in Führung (Die Highlights des Spiels im Sportradio SPORT1.fm).

Der 21-Jährige reagierte am schnellsten, als VfL-Torwart Diego Benaglio einen Foulelfmeter von Tobias Werner abwehrte, und erzielte seinen ersten Bundesligatreffer.

Vorausgegangen war ein Foul von Naldo an Abdul Rahman Baba.

Wolfsburg im Glück

Nach zähem Beginn gab es in der 9. Minute den ersten Aufreger.

Nach einem Befreiungsschlag der Augsburger entwickelte sich an der Strafraumgrenze des VfL ein Zweikampf zwischen Werner und Vieirinha, wobei der Portugiese den Augsburger am Knie berührte.

Werner kam ins Straucheln, doch Schiedsrichter Manuel Gräfe ließ weiterspielen, anstatt Vierinha vom Platz zu stellen. Wütende Augsburger Proteste waren die Folge (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan).

Dost hängt in der Luft

Anschließend zeigten die Wölfe die reifere Spielanlage. Den Offensivaktionen fehlten jedoch Ideen und Entschlossenheit, Torjäger Bas Dost hing in der Luft. Auch der schwache Weltmeister Andre Schürrle setzte keine Akzente.

Augsburg hielt mit viel Kampf dagegen, ließ den VfL dadurch kaum zur Entfaltung kommen und wirkte zielstrebiger.

Die Schwaben hatten auch die besten Chancen des ersten Durchgangs: Werner scheiterte erst aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Diego Benaglio (29. ), kurz vor der Pause vergab der FCA-Offensivspieler freistehend per Kopf.

VfL wacht zu spät auf

Auch nach dem Wechsel war der FCA erst einmal gefährlicher. Doch erneut klärte Benaglio einen strammen Schuss von Raul Bobadilla.

Der VfL übernahm in der Folge das Geschehen, tat sich aber weiter sehr schwer, gegen die sichere FCA-Defensive um den guten Ragnar Klavan eine Lücke zu finden.

Beim FCA waren neben Klavan, Baba und Werner am auffälligsten. Der VfL hatte in Benaglio und Caligiuri noch seine besten Akteure.

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